1. Februar 2012
Umformen thermoplastischer faserverstärkter Kunststoffe
HTDF – eine Weiterentwicklung zur Doppel-Diaphragma-Umformtechnik
Thermoplastische endlosfaserverstärkte Kunststoffe (TP-FVK) sind aufgrund ihrer geringen Dichte und den guten mechanischen Eigenschaften ein hervorragender Leichtbauwerkstoff. Kurze Zykluszeiten im Bereich von ein bis zwei Minuten ermöglichen den Einsatz in der Mittel- und Großserie. Das immer größer werdende Anwendungsspektrum erfordert speziell angepasste Prozesse. Das Institut für Kunststofferarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen erforscht seit einigen Jahren bereits verschiedene Prozesse für die Umformung von TP-FVK. (Lesen Sie im PDF weiter)
23. Januar 2012
Nanostrukturierte Funktionsschichten zur Veredelung von Kunststoffen
Prozessreaktor zur Beschichtung großflächiger Substrate am IKV in Betrieb
In der Kunststoffindustrie halten technische Plasmen vermehrt Einzug. Die Barrierebeschichtung von PET-Getränkeflaschen stellt nur eine industriell etablierte Anwendung dar. Wesentliches Ziel der Beschichtung ist in diesem Fall die Verringerung der Permeation von O2 und CO2 durch den Kunststoff und damit die Gewährleistung von Frische und Haltbarkeit des Lebensmittels.
Bislang werden in den meisten Fällen diese Beschichtungen empirisch entwickelt oder in Grundlagenforschung zumeist an kleinen Laborreaktoren durchgeführt. Das gewonnene Wissen ist in den meisten Fällen nicht in der Praxis an großen Beschichtungsanlagen anwendbar.
Der Sonderforschungsbereich SFB/TRR 87 zur Plasmatechnologie mit den beteiligten Universitäten RWTH Aachen University, Ruhr-Universität Bochum und Universität Paderborn hat sich daher zum Ziel gesetzt, das rein empirische Vorgehen zu überwinden. (Lesen Sie im PDF weiter)
18. Januar 2012
Kennzahlen als Führungsgrößen
Industrielles Gemeinschaftsforschungsprojekt am IKV erfolgreich abgeschlossen
Die Globalisierung und ein immer schnellerer technologischer Fortschritt erfordern es, Unternehmensstrategien kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln. Viele Unternehmen aus dem Bereich der Spritzgießverarbeitung können den Wandel der strategischen Ausrichtung nicht aus eigenem Antrieb leisten, da die Führungskräfte ein immer breiteres Aufgabenspektrum abdecken müssen. Im Forschungsvorhaben „Kennzahlen als Führungsgrößen in KMU der Spritzgießindustrie“ wurden von den Hochschulinstituten IKV und WZL Grundlagen eines Management-Informationssystems für die Spritzgießbranche geschaffen. (Lesen Sie weiter im PDF)
13. Januar 2012
Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie
Abteilung Aus- und Weiterbildung des IKV gibt neuen Leitfaden heraus
Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen gibt einen neuen Leitfaden zum Thema „Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie“ heraus. Durch die weltweite Rohstoffverknappung und das Ziel, die Klimaemissionen deutlich zu reduzieren, müssen verstärkt alternative Formen der Energiegewinnung gefunden werden. Auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien bietet sich hier insbesondere die Erdwärmenutzung (Geothermie) an. Anders als Windkraft und Solarenergie ist die Geothermie wetterunabhängig und bietet einen praktisch unerschöpflichen Vorrat an Energie. (Lesen Sie im PDF weiter)
10. Januar 2012
Recycling von Polylactid (PLA)
IKV untersucht Extrusion von PLA auf Flachfolienanlage
Polylactid (PLA) ist ein Kunststoff aus erneuerbaren Ressourcen und eine Alternative zu den fossilen Kunststoffen. Derzeit ist PLA nur in geringen Mengen verfügbar und ist demzufolge vergleichsweise teuer. In einem europaweiten Forschungsprojekt beschäftigt sich das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen mit der Bewertung der Recyclingfähigkeit von PLA. Ziel ist es, die Markteinführung von PLA zu vereinfachen und so eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Produktion von Kunststoffverpackungen zu forcieren. (Lesen Sie im PDF weiter)
2. Januar 2012
Superhydrophobe Oberflächen auf komplexen Spritzgießbauteilen
Urformen und Funktionalisieren in einem Schritt
Superhydrophobe Oberflächen mit selbstreinigender Wirkung bieten ein großes Potenzial für neue Produkte in den verschiedensten Anwendungen, beispielsweise in der Bio- und Medizintechnik oder im Verpackungsbereich. Es existieren inzwischen unterschiedliche Verfahren, mit denen durch Strukturieren einer Materialoberfläche im Mikro- und Nanometerbereich Oberflächen mit selbstreinigender Wirkung hergestellt werden können. Ein gemeinsamer Nachteil dieser Verfahren ist jedoch, dass die Funktionalisierung der Oberfläche in nachgeschalteten Prozessschritten nach der Formteilherstellung erfolgt. (Lesen Sie im PDF weiter)








