Historie des IKV

Besucher des Internationalen Kunststofftechnischen Kolloquiums 1966 - schon damals ein MUSS für die noch junge Kunststoffbranche
Besucher des Internationalen Kunststofftechnischen Kolloquiums 1966 - schon damals ein MUSS für die noch junge Kunststoffbranche

 

Die Zukunft
Forschung bringt Zukunft. Die Kunststoffindustrie ist eine vergleichsweise junge Branche, die auch in Zukunft mit innovativen Verarbeitungstechnologien ihre Wettbewerbsposition stärken muss. An diesen zukünftigen Technologien arbeitet und forscht das IKV mit seinen über 300 Mitarbeitern. Versprochen!

 

2012
Das 26. IKV-Kolloquium ist mit über 600 Teilnehmern und mehr als 40 Ausstellern sehr erfolgreich. Das Aachener Zentrum für Integrativen Leichtbau (AZL) wird von IKV und WZL gegründet.

2011
Professor Christian Hopmann wird neuer Institutsleiter am IKV. Professor Walter Michaeli verabschiedet sich nach 23 überaus erfolgreichen Jahren als Institutsleiter und nach Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.

Das IKV trauert um Professor Ullrich Masberg, der im Alter von nur 63 Jahren im März 2011 verstarb.

2010
Das 25. Internationale Kunststofftechnische Kolloquium ist gegen den allgemeinen Trend erfolgreich. 500 Fachleute aus über 250 Unternehmen und aus 15 Nationen treffen sich in Aachen, um über Perspektiven für die Kunststofftechnik zu diskutieren. Das IKV feiert sechs Jahrzehnte Forschungsexpertise.

2009
Professor Walter Michaeli erhält das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Mehr als 250 Schüler besuchen das IKV, den Ort im „Land der Ideen“.

2008
Seit Bestehen des Instituts wurden 4152 Studienarbeiten und 2709 Diplomarbeiten angefertigt, 457 Dissertationen betreut und 3675 Zeitschriften- und Buchveröffentlichungen verfasst. Insgesamt besuchten 389 303 Teilnehmer die IKV-Lehrgänge in den Kursstätten (Stand: 1. Januar 2008).

2007
Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder wurde der Antrag der RWTH Aachen für das Zukunftskonzept einer integrierten interdisziplinären Technischen Universität "RWTH 2020: Meeting Global Challenges" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) bewilligt. Als eines der drittmittelstärksten Institute hat das IKV einen großen Beitrag zu dieser Auszeichnung geleistet.

2006
Gemeinsam mit 17 weiteren Partnern der RWTH Aachen nimmt das IKV erfolgreich an der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern teil. Am 1. November 2006 startet daraufhin der Exzellenzcluster "Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer". Das IKV ist als eines der größten Institute an 6 Einzelprojekten des Exzellenzclusters aktiv beteiligt.

2005
Nachdem in 2004 mit dem dritten Bauabschnitt im Erweiterungsgebiet Seffent Melaten (heute Campus Melaten) begonnen wurde, erfolgt 2005 die Fertigstellung. Die Abteilungen Extrusion und Weiterverarbeitung sowie Formteilauslegung / Werkstofftechnik und das Zentrum für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP) beziehen die neuen Gebäude. Bisherige Standorte wie die Gebäude in der Nizzaallee oder der seit 1968 genutzte Bunker an der Försterstraße in Aachen werden aufgegeben.

2003
Das IKV erweitert seine Aktivitäten zur werkstofftechnischen Analyse und Prüfung und gründet das Zentrum für Kunststoffanalyse und -prüfung (KAP).
Anfang 2006 erreicht KAP die offizielle Zertifizierung nach ISO 9001:2001 (heute 9001:2008).

1999
4. März 1999: Informationsforum „Aachen - Innovationszentrum für Kunststoffe“. Im Krönungssaal des Aachener Rathauses stellt die Aachener Region der internationalen Kunststoffbranche ihre einmaligen Möglichkeiten und Perspektiven vor.

1998
Der Erweiterungsbau des Instituts in Seffent Melaten wird offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Technische Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg verleiht Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli die Würde eines Doktors der Ingenieurwissenschaften Ehren halber.

1996
Beginn des zweiten Bauabschnitts des Demonstrationszentrums für Faserverbundkunststoffe im Erweiterungsgebiet Seffent Melaten (seit 2009: Campus Melaten). An diesem zentralen Standort soll das gesamte Institut einmal zusammengeführt werden.

1992
Nachdem das Demonstrationszentrum für Faserverbundkunststoffe bereits 1989 seine Tätigkeit aufgenommen hat, erfolgt 1992 die Grundsteinlegung des neuen Gebäudes im Erweiterungsgebiet der Hochschule in Seffent Melaten (Campus Melaten). Bereits im Folgejahr übernimmt die Abteilung Faserverstärkte Kunststoffe des IKV die 1500 m² großen Räumlichkeiten. 1994 wird das Demonstrationszentrum für Faserverbundkunststoffe offiziell seiner Bestimmung übergeben.

1991
Zum Wintersemester 1991/92 wird der EUPOCO-Aufbaustudiengang „Polymers and Composites Engineering“ unter Beteiligung des IKV an der katholischen Hochschule in Leuven, Belgien, eingerichtet, 35 Studenten aus 12 Ländern schreiben sich erstmals ein.

1989
Emeritierung von Prof. Dr.-Ing. Georg Menges nach 24 Jahren Hochschullehrtätigkeit. Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli wird Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen.

1988
Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli übernimmt von Prof. Dr.-Ing. Georg Menges die Leitung des Instituts für Kunststoffverarbeitung und die Geschäftsführung der Fördervereinigung. Professor Menges wird im Krönungssaal des Aachener Rathauses offiziell verabschiedet.

1987
Prof. Dr.-Ing. Walter Michaeli wird auf den "Stiftungslehrstuhl Kunststoffverarbeitung" an der RWTH Aachen berufen. Bezug neuer Räumlichkeiten im ehemaligen Forschungslabor der Vereinigten Glaswerke (VEGLA) in der Nizzaallee durch die physikalische und rheologische Messtechnik, die Laborextrusion, die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und das Fernsehstudio der Abteilung Handwerk.

1986
Der Technologie-Transfer-Ring Handwerk NRW (TTH NRW) wird gegründet. Gemeinsam mit der Landes-Gewerbeförderungsstelle des Handwerks NRW (LGH) werden Technologie-Berater betreut und fortgebildet.

1982
Errichtung einer Technologietransferstelle für das Handwerk und klein- und mittelständische Unternehmen (KMU). Bei den Lehrgängen für das Handwerk wird im Folgejahr die Teilnehmergrenze von 100 000 überschritten.

1975
Grundsteinlegung zum neuen Erweiterungsbau Ecke Pontstraße/Templergraben im Jubiläumsjahr des 25-jährigen Bestehens. Die Fertigstellung des Neubaus erfolgt im Jahr 1977.

1974
Prof. Dr.-Ing. Helmut Potente wird Leiter der neu geschaffenen Abteilung „Fügen, Umformen, Veredeln“ des IKV, ehe er 1980 eine Professur an der Gesamthochschule Paderborn annimmt.

1971
Der ehemalige Bunker in der Försterstraße wird auf 1160 m² Nutzfläche ausgebaut.

1970
Zum Wintersemester 1970/71 wird eine eigene Fachrichtung „Kunststofftechnik“ an der Fakultät für Maschinenwesen der RWTH Aachen eingerichtet.

1968
Das Institut wächst. Im Herbst 1968 werden erste Teile der Prüfabteilung in einem alten Luftschutzbunker in der Försterstraße untergebracht.

1966
3. Kunststofftechnisches Kolloquium des IKV. Von nun an finden die Kunststofftechnischen Kolloquien des IKV im Zweijahresrhythmus statt.

1965
Prof. Dr.-Ing. Georg Menges wird neuer Institutsleiter und ordentlicher Professor für das neugeschaffene Ordinariat für Kunststoffverarbeitung.

1964
Professor Henning verstirbt unerwartet am 10. Mai 1964. Bis zur Neubesetzung übernimmt Professor Krekeler erneut die Leitung des Instituts.

1959
Prof. Dr.-Ing. A. H. Henning übernimmt als Nachfolger von Professor Krekeler die Leitung des Instituts für Kunststoffverarbeitung und des Instituts für Schweißtechnische Fertigungsverfahren - Einweihung des Institutsneubaus in der Pontstraße 49.

1956
Seit 1956 verfügt das Institut über die neu eingerichtete Abteilung Handwerk. Im Auftrag des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) werden auf breiter Basis Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Handwerkswirtschaft geschaffen.

1955
Das „2. Kolloquium über Kunststoff-Verarbeitung in Aachen“ findet im Roten Hörsaal der RWTH Aachen statt.

1951
Das IKV wird Institut an der RWTH Aachen. Auf Initiative einiger Unternehmen der Chemie und der Kunststoffverarbeitung entsteht die „Vereinigung zur Förderung des Instituts für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen e.V.“.

1950
28. Oktober 1950: Gründung des Instituts für Kunststoffverarbeitung auf dem 1. Kolloquium Kunststoffverarbeitung, wie es damals noch hieß. Prof. Dr.-Ing. habil. Karl Krekeler wird zum Institutsleiter berufen. In Kooperation zwischen Wirtschaft und universitärer Forschung sollen Studenten praxisnah ausgebildet und Problemlösungen für die Industrie erarbeitet werden. Das Motto "Forschung für die Praxis" wird zum Leitmotiv des Instituts.