Projekt C.3 Advanced Processes for Hybrid Metal/Plastics Products

Die Werkstoffkombination von Kunststoffen und Metallen in einem Verbundbauteil bietet enormes Potenzial für zahlreiche Anwendungen, sei es bei Sturkurbauteilen oder bei der Integration von Funktionen wie metallischen Leiterbahnen in Kunststoffteilen. Die klassische Herstellung von Verbundbauteilen aus Kunststoff und Metall erfolgt durch einen mehrstufigen Prozess, bei dem zunächst die einzelnen Rohmaterialien in separaten Fertigungsschritten zu Vorformlingen/Halbzeugen verarbeitet werden. In einem anschließendem Montage- oder Fügevorgang werden diese dann durch Kleben, Klemmen, Verschrauben, Nieten o. ä. zu einem Bauteil miteinander verbunden. Einschränkungen ergeben sich hierbei aufgrund der Vielzahl an Fertigungsschritten sowohl in der Produktivität als auch in der erreichbaren Komplexität der Verbundbauteile.

Im Rahmen des Projekts „Advanced Processes for Hybrid Metal/Plastics Products“ sollen neue, leistungsfähige Prozessketten zur Produktion von Verbundbauteilen aus Kunststoff und Metall, wie u. a. die Kombination von Kunststoff-Spritzgießen und Metall-Druckgießen oder das Thermischen Fügen von Kunststoff- und Metallkomponenten zu einem Verbundbauteil entwickelt und qualifiziert werden. Die genannten Verfahren bieten Potenzial zur Einsparung von Montageschritten oder sogar zur direkten Fertigung von Verbundbauteilen aus Kunststoff und Metall in einem Werkzeug auf einer Maschine. Dies führt zum einen zur Entwicklung neuer, hochwertigerer Produkte mit völlig neuen Eigenschaften und zum anderen durch die Prozessintegration zur wirtschaftlicheren, schnelleren Fertigung bekannter Produkte.

Weitere Informationen finden Sie hier auf der Website des Exzellenzclusters.