Rückblick Kolloquium 2016

IKV meets the world in Aachen

28. Internationales Kolloquium Kunststofftechnik 2016 ist weltweiter Branchentreff

Mit den inhaltlichen Schwerpunkten Industrie 4.0 in der Kunststoffverarbeitung, Additive Fertigung und Leichtbau hat das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen beim 28. Internationalen Kolloquium Kunststofftechnik Akzente gesetzt. Diese haben 825 Kunststoffexperten aus 24 Nationen nach Aachen geführt. Der Zuspruch der Teilnehmer aus rund 300 Unternehmen und Institutionen unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung als weltweiten Branchentreff der Kunststoffbranche. Die Internationalisierung der Branche und der Kunststoffforschung war im Publikum deutlich sichtbar. Belohnt wurden die Besucher durch die inhaltliche Breite und fachliche Tiefe der Beiträge, die das IKV-Kolloquium ausmachen.

 

Der Georg-Menges-Preis 2016 wurde im Beisein des Namensgebers des Preises Professor em. Georg Menges an Dipl.-Ing. Hartwig Meier, Leiter für Produkt- und Anwendungstechnik bei Lanxess Deutschland verliehen. Der Preis wird seit 1999 von IKV, VDMA und PlasticsEurope an Persönlichkeiten verliehen, die sich bei der Umsetzung von Erkenntnissen aus Forschung und Entwicklung im Wechselfeld zwischen Wirtschaft und Wissenschaft verdient gemacht haben. „Es hat mich schon immer fasziniert, das, was in Wissenschaft und Forschung entsteht, in der Produktion nutzbar zu machen“, sagte Hartwig Meier in seinem Dank.

 

Ein besonderes Highlight des Kolloquiums ist die Besichtigung der IKV-Technika und Labore im Rahmen von „IKV 360°“. Hier erhielt der Besucher an den laufenden Maschinen und Versuchsständen Informationen über die Forschung und konnte mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IKV diese direkt diskutieren. Bei dieser Gelegenheit wurde das brandneue Labor für die Additive Fertigung, das im Zuge der Erweiterungsbauten Ende 2015 gebaut wurde, offiziell seiner Bestimmung übergeben.

 

Auf der begleitenden Fachausstellung im Aachener Kongresszentrum waren 46 Aussteller aus der Kunststoffbranche vertreten. Maschinen- und Werkzeugbau sowie Hersteller von Rohstoffen und Peripheriegeräten, Prüf- und Messtechnikentwickler und Softwarehersteller zeigten neueste Entwicklungen und Produkte, die nicht selten in Kooperation mit dem IKV entstanden sind.

 


„Das IKV-Kolloquium ist seit über 66 Jahren der zentrale Treffpunkt der innovativen Kunststoffunternehmen. Mit der Internationalisierungsstrategie des IKV geht die Internationalisierung des Kolloquiums einher und bildet damit genau das ab, was auch unsere Kunststoffbranche derzeit prägt. Das Kolloquium ist somit Schmierstoff im Wechselfeld zwischen Wissenschaft und Industrie, aus dem die Innovationen und die Führungskräfte von Morgen hervorgehen“ resümiert IKV-Leiter Professor Christian Hopmann.

 

Das 29. Internationale Kolloquium Kunststofftechnik findet am 28. Februar und
1. März 2018 in Aachen statt.