Auslegung und Konstruktion eines Werkzeugeinsatzes

Ziel Deiner Arbeit ist, einen Formeinsatz auszulegen und zu konstruieren, bei dem der Umschaltzeitpunkt einen hohen Einfluss auf die Formteilqualität besitzt.

Die Füllbarkeit von typischen Spritzgießbauteilen kann simulativ z. B. über die Tem-peraturverteilung in der Nachdruckphase und frühzeitigen Erstarrungen beurteilt werden

Thematischer Hintergrund
Im Spritzgießen lassen sich komplex geformte Bauteile in einem einzigen Prozess mit einer sehr hohen Produktivität herstellen. In Branchen wie der Fahrzeug-, Elektro- oder Medizintechnik werden sehr hohe Anforderungen an Bauteilqualität und die Reproduzierbarkeit des Prozesses gestellt. Dabei ist der Umschaltpunkt zwischen Einspritz- und Nachdruckphase immer wieder die Ursache von Qualitätsproblemen und Ausschuss. In einem neuen Forschungsprojekt, soll der Einfluss des Umschaltpunktes auf die Formteilqualität untersucht werden und neue Umschaltstrategien für eine bessere Reproduzierbarkeit entwickelt werden. Für diese Untersuchungen wird zunächst ein neuer Formeinsatz benötigt, der eine Herausforderung an die vollständige Füllbarkeit stellt. Dabei soll es möglich sein, den Fließwiderstand der Kavität (z. B. über eine variierbare Wanddicke) einzustellen.

Zielsetzung
Ziel Deiner Arbeit ist es, einen Formeinsatz auszulegen und zu konstruieren, bei dem der Umschaltzeitpunkt einen hohen Einfluss auf die Formteilqualität besitzt. Dazu soll ein geeignetes Bauteil konstruiert werden und durch den Einsatz von Spritzgießsimulationen die Füllbarkeit beurteilt werden. Für eine geeignete Variante soll anschließend ein Formeinsatz konstruiert werden.

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Kontakt
Julian Heinisch, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-96264
E-Mail: julian.heinisch@ikv.rwth-aachen.de