Entwicklung eines Joghurtbechers mit hoher Sperrwirkung gegen Gase und Aromen zur Steigerung der Haltbarkeit

Ziel dieser Arbeit ist es, das Zusammenspiel der Bauteil- und der Plasmaprozessentwicklung auf die Sperrwirkung gegen Gase und Aromen zu untersuchen.

Plasmareaktor | Bild: Optipack®

Joghurtbecher | Bild: Optipack®

REM-Aufnahme einer Sperrschicht (30 nm Dicke) | Bild: IKV

Thematischer Hintergrund

Mithilfe von Plasmen ist es möglich, dünne Schichten auf Kunststoffen abzuscheiden, die deren Einsatzgebiet deutlich erweitern. Eine im industriellen Maßstab weit verbreitete Anwendung ist die Ausstattung von Kunststoffen mit plasmapolymerisierten Sperrschichten zur Gas- und Wasserdampfbarriere. Dies zielt vor allem auf Kunststoffe, wie zum Beispiel Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat (PET), ab, die aufgrund ihrer Morphologie nur eine schlechte eigene Sperrwirkung besitzen.

Dein Beitrag zu diesem Projekt

Ziel dieser Arbeit ist es, am Beispiel eines Joghurtbechers das Zusammenspiel der Bauteilentwicklung und der Plasmaprozess-entwicklung auf die Sperrwirkung gegen Gase und Aromen zu untersuchen. Die Arbeit umfasst folgende Punkte:

- Herstellung unterschiedlicher Becher mit einem modularen Thermoformwerkzeug
- Entwicklung und Charakterisierung eines Schichtsystems mit guter Sperrwirkung (Barriere)
- Beschichten der Becher im Niederdruck-Plasmareaktor
- Korrelation der Veränderung der Systemeigenschaften mit den Substratmerkmalen

Es kann sofort mit der Arbeit begonnen werden und alle wichtigen Anlagen und Analysemethoden stehen am IKV zur Verfügung, sodass eine schnelle Bearbeitung möglich ist.

 

 

Ansprechpartner für Fragen zum Thema

Wenn du Interesse an einer experimentellen und praktischen Arbeit mit Praxisbezug hast, melde dich einfach bei mir und wir vereinbaren ein Treffen.

Stefan Wilski, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28346
E-Mail: stefan.wilski@ikv.rwth-aachen.de