Entwicklung eines modularen Preform-Wickelrahmens

Aus CFK-Komponenten gefertigtes Life-Modul des BMW i3 | Foto: BMW

Herstellung eines ebenen gewickelten Preforms | Foto: IKV

Faserverstärkte Kunststoffe (FVK) finden zunehmend Einsatz bei der Herstellung von hochbelastaren Leichtbauteilen, wie z.B. im Life-Modul des BMW i3. Zur wirtschaftlichen Herstellung dieser Bauteile werden Flüssigimprägnierverfahren, wie das Resin Transfer Moulding, eingesetzt um textile Preforms in einem Werkzeug mit flüssigem Harzmaterial zu tränken und anschließend auszuhärten. Die wirtschaftliche Herstellung der Preforms ist wesentlich für den Einsatz in der Industrie.

Bisherige Verfahren gehen jedoch meist mit sehr viel Verschnitt und Einschränk-ungen bei der Wahl der Faserorientierungen einher, wodurch die Leichtbaueigenschaften limitiert sind. Aus diesem Grund wird am IKV zusammen mit Industrieunternehmen das Faserwickelverfahren zur Herstellung endkonturnaher und belastungsgerecht optimierter Preforms weiterentwickelt.

Ziel Deiner Arbeit ist es Konzepte für die Herstellung lastoptimaler Preforms mit dem Faserwickelverfahren zu entwickeln und experimentell zu validieren

Deine/Eure Aufgabenstellung kann folgende Punkte umfassen:

  • Theoretische und praktische Prozessanalyse
  • Konzeptentwicklung und Validierung in Preformwickel- und Imprägnierversuchen
  • Konstruktion eines neuartigen Wickelrahmens

Den Zeitplan und detaillierte Inhalte Deiner/Eurer Arbeit können wir gerne in einem persönlichen Gespräch diskutieren. Wenn Du/Ihr Interesse an einer herausfordernden Arbeit in einem motivierten Team an dieser Aufgabenstellung hast, melde(t) Dich/Euch einfach bei mir.

Ansprechpartner:
Lorenz Wruck, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-23828
E-Mail: lorenz.wruck@ikv.rwth-aachen.de