Vergleich unterschiedlicher Verfahren der Bildgebung zur Schaumstrukturanalyse

Das Ziel Deiner Arbeit ist es, möglichst kontrastreiche, homogen ausgeleuchtete Bilder der Schaumstruktur zu erzielen.

Schritte der Bildverarbeitung zur Schaumstrukturanalyse: Mikroskopie | Bild: IKV

Schritte der Bildverarbeitung zur Schaumstrukturanalyse: Binärbild | Bild: IKV

Schritte der Bildverarbeitung zur Schaumstrukturanalyse: detektierte Schaumstruktur | Bild: IKV

Die Schaumstruktur geschäumter Kunststofffolien kann mit Hilfe digitaler Bildverarbeitung automatisiert ausgewertet werden. Dazu werden Mikroskopieaufnahmen von Dünnschnitten in mehreren Schritten bearbeitet und analysiert (Bilder). Ergebnisse der Analyse sind z. B. die Anzahl und Größe der Schaumzellen bzw. die Dicke der Zellstege. Diese Größen sind wichtige Kenngrößen für die Bewertung geschäumter Folien. Probenvorbereitung und Bildgebung sind entscheidende Arbeitsschritte zur sicheren Detektion der Schaumstruktur. Nur kontrastreiche Bilder einzelner Schaumschichten lassen sich automatisiert und sicher auswerten.

Dein Beitrag zu diesem Projekt

Deine Aufgabe in diesem Forschungslabor wird die Bewertung und Optimierung verschiedener Methoden zur Probenvorbereitung und Bildgebung sein. Ziel ist es, möglichst kontrastreiche, homogen ausgeleuchtete Bilder der Schaumstruktur zu erzielen. Dazu wirst Du Dünnschnitte vorhandener Schaumfolien herstellen und mit unterschiedlichen bildgebenden Verfahren (z.B. Makro-Kamera, Durchlichtmikroskop, Laserkonfokalmikroskop) Bilder der Schaumstruktur anfertigen. Abschließend wirst Du die Bilder mit der Software ImageJ auswerten und die Ergebnisse vergleichen und die bildgebenden Verfahren bewerten.

Ansprechpartner für Fragen zum Thema

Wenn Du Interesse an diesem spannenden Thema hast, melde Dich einfach bei mir.

Robert Breuer, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28354
E-Mail: robert.breuer@ikv.rwth-aachen.de