K 2016 - IKV verbucht erfolgreichen Messeauftritt

Besucher am IKV-Stand auf der K 2016 (Bild: IKV)
Besucher am IKV-Stand auf der K 2016 (Bild: IKV)

Das IKV zeigte auf der K gleich zwei laufende Prozesse und unterstrich seine Expertise im Bereich Kunststoffindustrie 4.0 und additive Fertigung. Professor Hopmann war ein gefragter Redner bei Plastics Europe, dem VDMA und anderen. Auch auf dem Science Campus war das IKV vertreten.

„Wir sind gänzlich zufrieden mit dem Ergebnis der K 2016. Das IKV hat die Leitthemen der K 2016 gesetzt: Leichtbau, additive Fertigung und Industrie 4.0 sind die aktuellen Schwerpunktthemen der Kunststoffindustrie und wir haben diese mit unseren beiden zukunftsweisenden Messeprojekten hervorragend besetzt. Die positive Resonanz unserer Besucher zeigt uns, dass wir ein großes internationales Publikum von der Innovationskraft des IKV überzeugen konnten“, Prof. Hopmann, Leiter des IKV.

Die nächste K findet vom 16. bis 23. Oktober 2019 statt. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Ihnen in Düsseldorf!


Highlight „Industrie 4.0“

Das IKV zeigte eine Spritzgießfertigungszelle, mit der eine variantenreiche Fertigung individualisierter Bauteile mit einem Spritzgießwerkzeug vollautomatisiert möglich ist. Mit Unterstützung von zwölf Industriepartnern entwickelte das IKV eine Fertigungszelle, die die individualisierte Produktion lokal verstärkter Kunststoff-Hybridbauteile mit PP-LGF Schaumstruktur nach Industrie 4.0 Kriterien realisiert. Das IKV zeigte aufbauend auf der Kombination des Thermoplast-Schaumspritzgießens (TSG) mit individualisierter thermoplastischer Verstärkung mit Endlosfasern einen von Schuss zu Schuss variierten Prozess. Das Ergebnis war ein Technologiedemonstrator in Form eines Sportsattels. Die vollautomatische und vom Kunden live beeinflussbare Verknüpfung der kompletten Anlagen- und Messtechnik machte den Mehrwert von Industrie 4.0 in der Fertigung deutlich.

Die Messebesucher konnten den Produktionsprozess aktiv steuern und sich ein persönliches Bauteil aus den möglichen Varianten auswählen und fertigen lassen. Schussvolumen, Bauteildicke und Art der Faserverstärkung wurden entsprechend der Anforderungen des Besuchers automatisch angepasst. Um den Industrie 4.0.-Charakter zu unterstreichen, war es möglich, an den verschiedenen Standorten der Projektpartner auf der Messe, den individuellen Sattel in den Produktionsprozess einzuspeisen.


Highlight „Additive Fertigung“

Zum anderen zeigte das IKV eine hybride Fertigung von funktionsintegrierten Kunststoffprodukten im 3D-Druck. Eine integrierte Verfahrenskombination gänzlich verschiedener Gruppen von Fertigungsverfahren macht die wirtschaftliche Fertigung von Losgröße 1 Bauteilen möglich. Ein additiver, plastifizierender Fertigungsprozess wird dazu nach Bedarf mit weiteren Prozessen wie Einlegeprozessen oder subtraktiven Nachbearbeitungsprozessen verknüpft, sodass sich in der hybriden Fertigungszelle Probleme wie geringe Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und Materialverknüpfung additiv gefertigter Bauteile automatisiert beheben lassen. Nachgelagerte Lackierschritte und die passgenau Integration von Einlegeteilen werden möglich. Damit haben die IKV-Forscher gezeigt, dass das Ziel einer kundenorientierten und automatisierten Produktion von funktionsintegrierten Kunststoffbauteilen machbar ist.


IKV-Stand mit neuem Standdesign

Der neu designte, offen gestaltete Messestand bot mit einer Fläche von 132 Quadratmetern genügend Platz, um neben den zwei laufenden Prozessen mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. Fachleute aus aller Welt zeigten sich beeindruckt von den vernetzten Prozessen und dem insgesamt präsentierten Leistungsspektrum des IKV, das interaktiv über Touchscreens präsentiert wurde.

Viele Besucher und Besucherinnen interessierten sich auch für das Institut im Allgemeinen, für Möglichkeiten der Zusammenarbeit, das Studium der Kunststofftechnik, oder für die Kunststoffanalyse und -prüfung.


IKV am Science Campus

Neben seinem Hauptmesseauftritt in Halle 14/C16 war das IKV nach 2013 erneut am Science Campus in Halle 7 vertreten. Die Besucher konnten sich auf dem Science Campus einen Überblick über die wissenschaftlichen Aktivitäten verschiedener Forschungsinstitute im Kunststoff- und Kautschuksektor verschaffen.

Beim IKV konnten die Besucher über einen Monitor mit der Fertigungszelle auf dem IKV-Stand interagieren und ihren Produktionsauftrag einspeisen. Mit dem mitgelieferten Code und der Uhrzeit wusste jeder Besucher, wann er seinen fertigen Sattel am IKV-Stand in Halle 14 abholen konnte.


Bauteil mit metallischem Einleger, hergestellt im kombinierten Tiefzieh- und Hinterspritzprozess (IKV/Fröls)
Bauteil mit metallischem Einleger, hergestellt im kombinierten Tiefzieh- und Hinterspritzprozess (IKV/Fröls)

IKV am Stand von Wittmann Battenfeld

Am Stand von Wittmann Battenfeld zeigten die IKV-Wissenschaftler live einen kombinierten Tiefzieh- und Hinterspritzprozess mit metallischen Einlegeteilen.

 

 

 

 

 

 


Besichtigung des IKV traf auf hervorragende Resonanz

Gruppe asiatischer Besucher besichtigt während der K 2016 die IKV-Technika (M. Conrad-Franzen)
Gruppe asiatischer Besucher besichtigt während der K 2016 die IKV-Technika (M. Conrad-Franzen)

Zum ersten Mal bot das IKV während der K 2016 eine Führung in seinen Technika an, die besonders ausländischen Mitgliedern der IKV-Fördervereinigung die Gelegenheit bot, sich ein Bild von den umfangreichen Forschungsanlagen des IKV zu machen. Am Freitag, 21. Oktober 2016, sorgte ein organisierter Bustransfer nach Aachen für eine sichere Ankunft der über 120 Teilnehmer. In sieben Gruppen besichtigten die Gäste die Technika und ihre Anlagen. Das IKV freut sich besonders über den großen Zuspruch unter den asiatischen Besuchern, deren Anteil bei rund 70 Prozent lag.

„I and everybody who attended the lab tour really appreciate IKV's effort for the open-lab tour.”


Professor Hopmann gefragter Redner

Prof. Hopmann zu Industrie 4.0 bei Plastics Europe (Hanser/Stein)
Prof. Hopmann zu Industrie 4.0 bei Plastics Europe (Hanser/Stein)

In einem Filmbeitrag der Messe Düsseldorf wurde Professor Hopmann nach seiner Einschätzung zum Science Campus befragt. Beim VDMA nahm er am Talk „Industrie 4.0 plus - Zukunft gestalten" teil. Bei Plastics Europe moderierte er am Thementag "Kunststoffindustrie 4.0" die Diskussionsrunde. Auf dem HRS-Stand trug er ebenfalls zu „Industrie 4.0“ vor. Und der Hanser Verlag befragte ihn zur Neuauflage des Buches „Extrusion dies for plastics and rubber“.

 


Den Nachwuchs fördern – Sponsoring ermöglicht Messebesuch

Auch zu dieser K haben zahlreiche Unternehmen aus der Fördervereinigung des IKV Eintrittskarten zum Messebesuch gesponsert. Das IKV organisierte mithilfe dieser Eintrittskarten den Messebesuch von rund 120 Studierenden der Kunststofftechnik. Aufgeteilt in acht Gruppen führten IKV-Assistentinnen und -Assistenten die Studierenden über die Messe zu vielen der Unternehmen, die diese Aktion unterstützt haben. Dort empfingen Vertreter der Firmen die Nachwuchsingenieurinnen und -ingenieure gerne und erläuterten ihnen ihr Unternehmen und ihre Messe-Highlight


Kontakt halten und ausbauen: der Ehemaligenabend

Wie zuvor fand auch in diesem Jahr anlässlich der K 2016 ein Ehemaligentreffen statt. Hierzu lud das IKV am Dienstagabend in die „Rheinterrassen Uedesheim“ nach Neuss. Mit rund 180 Besuchern nahmen noch einmal mehr als 2013 die Einladung an und verbrachten einen informativen und geselligen Abend.


Professor Hopmann dankt allen Unterstützern des IKV zur K 2016!

Liebe Unterstützer des IKV zur K 2016,

ganz herzlich bedanke ich mich auch im Namen aller IKV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei allen Sponsoren und Projektpartnern für die großzügige und vielfältige Unterstützung, ohne die unser sehr gelungener Messeauftritt „K 2016“ nicht möglich gewesen wäre.

Hier möchte ich vor allem der Messe Düsseldorf für die Unterstützung des IKV-Messestands danken. Zu den Unterstützern gehören natürlich auch die Projektpartner der Messe-Highlights „Industrie 4.0 und Additive Fertigung“. Nur gemeinsam konnten wir diese herausfordernden und zugleich technologisch hochinteressanten Projekte verwirklichen. Ebenso möchte ich den Unternehmen, Institutionen und Personen aus der Fördervereinigung danken, die Eintrittskarten gesponsert haben. Nur so ermöglichten wir den Studierenden den Besuch der Messe.

Nach dem sehr positiven Feedback, das wir dieses Jahr aus Branchenkreisen erhalten haben und angesichts des sehr starken Interesses, das wir aus den vielen auf der K geführten Fachgesprächen ableiten können, freut sich das IKV schon auf die K 2019.

Insbesondere freuen wir uns bereits jetzt auf die gemeinsame Arbeit mit Ihnen!

Ihr

Prof. Dr.-Ing. Ch. Hopmann


Unser herzlicher Dank gilt insbesondere folgenden Unternehmen, Institutionen und Personen

Messestand:
Messe Düsseldorf

Partner im Messeprojekt Spritzgießfertigungszelle:
ARBURG GmbH + Co KG, ASS Maschinenbau GmbH, Georg Kaufmann Formenbau, gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, HASCO Hasenclever GmbH + Co KG, HRS flow, IOS Gesellschaft für innovative Optimiersoftware mbH, Kistler Instrumente AG, Krelus AG, motan holding gmbh, Sabic Innovative Plastics, SensoPart Industriesensorik GmbH

Sponsoren von Eintrittskarten:
3D Core/ESC GmbH, ARBURG GmbH + Co KG, BASF Polyurethanes GmbH, Brabender GmbH & Co. KG, BRITA GmbH, Brückner Maschinenbau GmbH & Co. KG, Covestro Deutschland AG, Dohlen & Krott GbR, Döllken-Kunststoffverarbeitung GmbH, Dr. Collin GmbH, DuPont International Operations Sarl, Ensinger GmbH, Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V., gwk Gesellschaft Wärme Kältetechnik mbH, Harburg-Freudenberger Maschinenbau GmbH, Klöckner Desma Elastomertechnik GmbH, KraussMaffei Gruppe, Marubeni Europe plc, Messe Düsseldorf, Reifenhäuser GmbH & Co. KG, Sabic Innovative Plastics, simcon kunststofftechnische Software GmbH, VDI-Gesellschaft Materials Engineering, Wegener International GmbH, Windmöller & Hölscher KG


Informationen Messeprojekte
Nicolai Lammert, M.Sc. RWTH
nicolai.lammert@ikv.rwth-aachen.de

Kontakt Gesamtmesseauftritt
Dipl.-Ing. Leo Wolters
leo.wolters@ikv.rwth-aachen.de