Abschlusskolloquium FOR 860, Prozessketten für FVK-Großserienfertigung

Forschergruppe 860 an der RWTH Aachen: Neue Prozessketten für FVK-Bauteile (Foto: ITA, IPT, IKV)
Forschergruppe 860 (Foto: ITA, IPT, IKV)

Datum/Ort: 27. November 2012, Fraunhofer IPT, Steinbachstr. 17, 52074 Aachen

Inhalt:
Die Entwicklung neuer Prozessketten für die Großserienfertigung von Bauteilen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK) bei gleichzeitiger Reduktion der Fertigungskosten stellt eine zentrale Herausforderung für den flächendeckenden Einsatz dieser innovativen Werkstoffe dar.

In den vergangenen fünf Jahren wurden an der RWTH Aachen im Rahmen der DFG Forschergruppe 860 „Neue Prozessketten für endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile: Integration von Preformen, Imprägnieren, Formen und Vernetzen“ wesentliche Beiträge zur Industrialisierung von Fertigungsprozessen erarbeitet.

In sieben eng verzahnten Teilprojekten aus den Bereichen Textil-, Produktions- und Automatisierungstechnik sowie der Kunststoffverarbeitung wurde die Fertigung von endlosfaserverstärkten Kunststoffbauteilen (FVK) mit duroplastischer Matrix ganzheitlich vom Roving bis zum finalen Bauteil betrachtet.

Eine Besichtigung der Institute rundet die Veranstaltung ab.


AKTUELL: Programm online


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Referenten:

  • BASF Polyurethanes GmbH
  • Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)
  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT)
  • Institut für Textiltechnik (ITA)
  • J. Schmalz GmbH
  • KraussMaffei Technologies GmbH
  • LIBA Maschinenfabrik GmbH


Kontakt:
B.Eng. Tobias Loos
Telefon: +49 (0) 241 80-23823
Telefax: +49 (0) 241 80-22316
E-Mail: loos@ikv.rwth-aachen.de


Über die Forschergruppe 860
Die Forschergruppe FOR 860 mit dem Titel „Neue Prozessketten für endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile: Integration von Preformen, Imprägnieren, Formen und Vernetzen“ betrachtet die Fertigung von endlos faserverstärkten Kunststoffbauteilen (FVK) ganzheitlich vom Roving bis zum finalen Bauteil mit der wesentlichen Zielsetzung der Erhöhung der Serienfähigkeit der eingesetzten Fertigungsverfahren.

Dabei werden drei Prozessketten erforscht, die alle mit der Herstellung von Faserpreforms beginnen.

Die Erforschung der Herstellung von Faserpreforms findet am Institut für Textiltechnik (ITA) statt.

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) erforscht unterschiedliche Imprägnierstrategien, Form- und Vernetzungsvorgänge.

Übergreifend bearbeitet das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) alle Fragestellungen, die die Handhabung und Werkzeugtechnik betreffen.

Interner Link zur Forschergruppe.

www.for860.rwth-aachen.de