Start-up IonKraft mit RWTH Innovation Award ausgezeichnet

Das Start-up IonKraft, dessen Wurzeln in der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie des IKV liegen, belegt den 1. Platz beim RWTH Innovation Award 2021. Die Gründer des Start-ups, Benedikt Heuer und Montgomery Jaritz, wollen mittels Plasmatechnologie Kunststoffverpackungen für Barriereanwendungen in der chemischen Industrie recycelbar machen und damit Multimateriallösungen ersetzen.

Die Gründer von IonKraft, Montgomery Jaritz und Benedikt Heuer, freuen sich über den 1. Platz beim RWTH Innovation Award. | Foto: Ionkraft

Die Plasmabeschichtungen sollen die Produktion von Kunststoffverpackungen ermöglichen, die besonders leicht, dicht wie Glas, chemisch absolut beständig und trotzdem voll recycelfähig sind. Ihren Ursprung hat diese Technologie in den Forschungsarbeiten der Arbeitsgruppe Plasmatechnologie des IKV – mit IonKraft soll sie den Weg in die industrielle Anwendung finden. Das Vorhaben wurde schon zu Beginn der Gründungsphase durch eine externe Expertenjury geprüft und wird finanziell durch den EXIST-Forschungstransfer des BMWK gefördert.

Normalerweise werden die Preisträgerinnen und Preisträger bei der Veranstaltung „RWTHtransparent“ Ende Januar feierlich geehrt – aufgrund der Covid-19-Pandemie wurden die Gewinnerinnen und Gewinner nun am 21. Januar 2022 auf den Social-Media-Kanälen der RWTH Aachen verkündet, die Präsenzveranstaltung wird im Sommer 2022 nachgeholt.

Das IKV gratuliert und wünscht Benedikt Heuer und Montgomery Jaritz weiterhin viel Erfolg bei ihrem Vorhaben.

RWTH Innovation Award

Der RWTH Innovation Award wird seit 2014 verliehen und prämiert jährlich Forschende und Studierende, wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Beschäftigte der RWTH Aachen University beziehungsweise des Forschungszentrums Jülich, die mit ihren Ideen zur Innovations- und Strahlkraft der Region Aachen beitragen. Übergeordnetes Ziel der RWTH ist es, Initiativen mit gesamtgesellschaftlichem Nutzen zu unterstützen und dabei den Gründungs- und Innovationsgedanken zu stärken und anzuregen.

Bewertet werden die Projekte in einem zweistufigen Bewertungsverfahren, das den Innovationsgrad der Technologie, die gesellschaftliche Relevanz des Anwendungsgebietes, den technologischen Reifegrad, den Entwicklungsplan, das Marktpotential und den Gesamteindruck der Bewerbung überprüft. Die drei besten werden ausgewählt und mit Geldpreisen honoriert.