Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) für das Arbeitsgebiet Anlagentechnik in der additiven Fertigung

Am IKV entwickelte hybride Fertigungszelle auf Basis der schneckenbasierten Extrusion | Fotos: IKV

Additive Fertigungsverfahren erlauben über einen schicht- oder elementweisen Aufbau die wirtschaftliche Einzel- und Kleinserienfertigung von komplexen Kunststoffbauteilen. In vielen Anwendungsbereichen, wie der Elektronik/Elektrotechnik oder der Automobilindustrie, gewinnen kompakte, multifunktionale Baugruppen mit kleinen Stückzahlen zunehmend an Bedeutung. Ihre Entwicklung und Fertigung bedarf aber vielfach einer speziell angepassten Anlagentechnik mit anwendungs- und materialorientierten Eigenschaftsprofilen.

Das IKV beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Einsatz und der Prozessentwicklung additiver Fertigungstechnologien sowie der Anlagentechnik in der Kunststoffverarbeitung. Dabei stehen die Entwicklung, die Analyse und die Optimierung solcher Anlagen sowie Anlagenmodifikationen im Fokus. Zukünftige Fragestellungen der Arbeitsgruppe liegen neben der Weiterentwicklung additiver Anlagentechnik zur Verarbeitung unterschiedlichster Materialien in der bauteilorientierten CAM-Daten-Herstellung sowie der Ansteuerung und Regelung von additiven Fertigungsanlagen.

Für die Bearbeitung des Forschungsgebietes „Anlagentechnik in der Additiven Fertigung“ suchen wir zur Verstärkung unseres Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) (TV-L 13 / ehemals BAT IIa).

Ihre Aufgabe:
Als Leiter(in) der Arbeitsgruppe sind Sie verantwortlich für die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich der Anlagentechnik für die additive Fertigung. Dabei obliegt Ihnen die fachliche und finanzielle Koordination dieser Projekte ebenso wie die Anleitung und Betreuung eines motivierten Teams studentischer Mitarbeiter. Ihr Aufgabenbereich umfasst neben der Weiterentwicklung von Anlagen im Bereich der additiven Fertigung, auch die messtechnische Analyse möglicher Material- und Bauteileigenschaften. Zusätzlich übernehmen Sie Aufgaben im Bereich der Lehre an der RWTH Aachen, wie z. B. die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten. Sie pflegen intensive Kontakte zu zahlreichen nationalen und internationalen Industriepartnern sowie Forschungsstellen und vertreten Ihr Fachgebiet in Präsentationen und Vorträgen auf Tagungen und Symposien.

Ihre Qualifikation:
Sie haben erfolgreich einen Diplom- oder Masterstudiengang im Maschinenbau mit der Fachrichtung Kunststofftechnik oder Verfahrenstechnik an einer Technischen Hochschule oder Universität studiert. Idealerweise verfügen Sie bereits über praktische Erfahrung in der Verarbeitung von Kunststoffen. Sie haben Spaß am selbstständigen Arbeiten und sind in der Lage, komplexe Problemstellungen strukturiert zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie offen im Umgang mit anderen Menschen und besitzen die Fähigkeit, sich selbst und andere zu motivieren. Neben der deutschen Sprache beherrschen Sie die englische Sprache sehr gut in Wort und Schrift. Den sicheren Umgang mit MS Windows und Office setzen wir voraus.

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine spannende, abwechslungsreiche und vielseitige Aufgabe in einem aufgeschlossenen, hoch motivierten Team von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, in dem Sie eigenverantwortlich mitarbeiten werden.

Ihre Aufgaben ermöglichen Ihnen einen intensiven Kontakt, sowohl zu Partnern aus der Industrie als auch aus der Wissenschaft. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Promotion im o.g. Themengebiet.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Abteilungsleiterin
Formteilauslegung / Werkstofftechnik
Dr.-Ing. Suveni Kreimeier
Telefon: +49 241 80-28359
E-Mail: suveni.kreimeier@ikv.rwth-aachen.de

Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das
Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)
Dr.-Ing. T. Fischer
Oberingenieur
RWTH Aachen
52056 Aachen