Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) im Bereich des Spritzgießens von Kunststoffoptiken und der digitalen Prozessauslegung

Thermische Werkzeugsimulation einer am IKV hergestellten Multi-Layer Linse | Bild: IKV

LED-Vorsatzlinsen des Audi A6 zur gezielten Lichtverteilung beim Abblendlicht | Foto: Hella

Das Spritzgießen optischer Komponenten beschäftigt sich mit allen relevanten Bereichen wie der Werkzeugtechnik, Temperierung, Simulation und Prozesstechnik, um eine hochpräzise Fertigung der Kunststoffbauteile zu erreichen. Getrieben durch neue Lichtquellen, die den Einsatz optischer Komponenten aus Kunststoff ermöglichen, erhält der Werkstoff Kunststoff vermehrt Einzug in viele Anwendungsgebiete. In vielen Anwendungen wie Scheinwerfern moderner Kraftfahrzeuge, Kameramodulen von Smartphones, der Displaytechnologie oder modernen Beleuchtungsmodulen sind transparente Kunststoffe nicht mehr wegzudenken.

Am IKV wird seit ca. 20 Jahren auf dem Forschungsgebiet des Spritzgießens optischer Komponenten geforscht. In praxisorientierten Forschungsarbeiten wurden neue Verfahren und Werkzeugtechniken entwickelt und grundlegend untersucht. Um bereits vor der Fertigung von Prototypen eine Aussage über die Prozessfähigkeit sowie die Qualität spritzgegossener Kunststoffoptiken treffen zu können, findet die Prozesssimulation Anwendung. So kann bereits in einer frühen Entwicklungsphase eine gezielte Prozess-, Bauteil-, und Werkzeugoptimierung stattfinden.

Für die Bearbeitung des Forschungsgebietes „Spritzgießen optischer Komponenten“ suchen wir zur Verstärkung unseres Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) (TV-L 13)

Ihre Aufgabe:
Als Leiter(in) der Arbeitsgruppe sind Sie verantwortlich für die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten im Bereich Spritzgießen und simulative Prozessauslegung optischer Komponenten. Weiterhin führen Sie eigenständig bilaterale Projekte mit Firmen aus der Kunststoffindustrie zu diversen Problemstellungen durch.

Zusätzlich übernehmen Sie Aufgaben im Bereich der Lehre an der RWTH Aachen, wie die Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten. Sie pflegen intensive Kontakte zu zahlreichen nationalen und internationalen Industriepartnern sowie Forschungsstellen und vertreten Ihr Fachgebiet in Präsentationen und Vorträgen auf Tagungen und Symposien.

Ihre Qualifikation:
Sie haben erfolgreich einen Diplom- oder Masterstudiengang im Maschinenbau, Kunststofftechnik, Computational Engineering Science oder Verfahrenstechnik an einer Technischen Hochschule oder Universität studiert. Idealerweise verfügen Sie bereits über praktische Erfahrung in der Verarbeitung von Kunststoffen oder in der Anwendung von FEM/FVM-basierten Simulationstools. Sie haben Spaß am selbstständigen Arbeiten und sind in der Lage, komplexe Problemstellungen strukturiert zu bearbeiten. Darüber hinaus sind sie offen im Umgang mit anderen Menschen und besitzen die Fähigkeit, sich selbst und andere zu motivieren. Neben der deutschen Sprache beherrschen Sie die englische Sprache sehr gut in Wort und Schrift. Den sicheren Umgang mit MS Windows und Office setzen wir voraus.

Unser Angebot:
Wir bieten Ihnen eine spannende, abwechslungsreiche und vielseitige Aufgabe in einem aufgeschlossenen, hoch motivierten Team von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, in dem Sie eigenverantwortlich mitarbeiten werden.

Ihre Aufgaben ermöglichen Ihnen einen intensiven Kontakt, sowohl zu Partnern aus der Industrie als auch aus der Wissenschaft. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur Promotion im o.g. Themengebiet.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Abteilungsleiter Bereich Spritzgießen

Malte Röbig, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-93827
E-Mail: malte.röbig@ikv.rwth-aachen.de

Ihre aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an das

Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV)
Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann
Institutsleiter
RWTH Aachen
52056 Aachen