Herstellung von pharmazeutischen Bördelkappen im kombinierten Tiefzieh-/Hinterspritzprozess

Arbeite an der Entwicklung eines innovativen Kombinationsprozesses für die Medizintechnik.

Laser-mikrostrukturierte Bördelkappe für Injektionsfläschchen | Bild: IKV

Thema der Arbeit:
Zur Verkürzung der Prozesskette soll ein neuer, kombinierter Fertigungsprozess zur Herstellung pharmazeutischer Bördelkappen entwickelt werden. Dazu werden lasermikrostrukturierte Alumiumbleche zunächst tiefgezogen und anschließend hinterspitzt. Dabei muss eine definierte Ablösekraft zwischen Kunststoff- und Metallkomponente erzielt werden.

Die Arbeit hat Bezug zu diesem Forschungsprojekt:
Im BMBF Projekt „MeKuMed“ arbeitet das IKV mit vielen spannenden Projektpartnern und Forschungsinstituten zusammen, um den kombinierten Tiefzieh-/Hinterspritzprozess vollautomatisiert umzusetzen.
Projektpartner: Frauenhofer ILT, KraussMaffei Technologies GmbH, Pulsar Photonics GmbH, Röchling SE & Co. KG, Siegfried Hofmann GmbH, SimpaTec GmbH

Das könnten deine/eure Aufgaben sein:

Für eine Forschungslabor-Arbeit:

  • Recherche der Anforderungen für die medizintechnische Anwendung
  •  Messung der Abzugskräfte der Kunststoffkomponente
  • Optische/mikroskopische Untersuchung der Fügefläche

Für eine Projektarbeit:

  • Praktische Versuche zur Verbundfestigkeit an verschiedenen Prüfkörpergeometrien
  • Optische und mikroskopische Untersuchungen der Mikrostrukturgeometrie und Strukturfüllung
  • Herstellung und Auswertung von Bördelkappen im kombinierten Tiefzieh-/Hinterspritzprozess

Das sind deine/eure Benefits:

  • Selbstständige Arbeit bei intensiver Betreuung
  • Individuelle Abstimmung von Aufgabenstellung und Zeitrahmen
  • Experimentelle Arbeit mit spannender Werkzeugtechnik und moderner Prüftechnik
  • Innovatives Verfahren und dennoch bereits getestete Anlagentechnik
  • Abwechslungsreiche Mischung aus Recherche, experimenteller Arbeit und Analytik (Konstruktion, praktische Arbeit im Technikum, mechanische und optische Prüfverfahren)
  • Sofortiger Start möglich

Dein/euer Profil

  • Technisches oder naturwissenschaftliches Studium
  • Erste Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung wünschenswert
  • Interesse an praktischen Tätigkeiten im Technikum
  • Sorgfältige und gewissenhafte Arbeitsweise

Wenn Du/Ihr Interesse hast/habt, diesen innovativen Kombinationsprozess für die industrielle Anwendung in der Medizintechnik mit zu entwickeln, melde dich/meldet euch bei mir!

Dein/euer Ansprechpartner:
Moritz Mascher, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-96621
E-Mail: moritz.mascher@ikv.rwth-aachen.de