Auslegung und Konstruktion eines Werkzeugeinsatzes für Heißkanalregelungen

Ziel ist es, ein geeignetes Formteil zu konzipieren und passende Werkzeugeinsätze auszulegen und zu konstruieren.

Servoelektrisch angetriebene Heißkanalnadeln ermöglichen es, den Prozess direkt zu beeinflussen | Bild: HRSflow

Thematischer Hintergrund
Die Qualität und Produktivität von Spritzgießprozessen ist speziell in Branchen wie der Fahrzeug-, Elektro- oder Medizintechnik essenziell. Moderne Heißkanaltechnik hilft dabei, Angussabfall zu reduzieren und Werkzeuge mit vielen Kavitäten zu realisieren. Neue servoelektrisch angetriebene Heißkanalnadeln könnten es zukünftig ermöglichen, direkt die Füllung einzelner Kavitäten oder Kavitätsabschnitte zu regeln und folglich die Produktivität und Qualität zu steigern

In einem aktuellen Forschungsprojekt am IKV soll untersucht werden, ob sich eine kavitätsspezifische Werkzeuginnendruckregelung mittels servoelektrischen Heißkanalnadeln realisieren lässt. Für diese Untersuchungen wird zunächst ein neuer Formeinsatz für ein vorhandenes Heißkanalwerkzeug benötigt, der eine Herausforderung an den Prozess darstellt.

Zielsetzung
Ziel Deiner Arbeit ist es, einen Formeinsatz auszulegen und zu konstruieren, bei dem die Auswirkungen der Prozessführung auf die Bauteilqualitätsmerkmale gezielt untersucht werden können. Dazu sollen zunächst geeignete Probekörper konstruiert werden, an denen zu definierende Qualitätsmerkmale untersucht werden können.

Für eine geeignete Variante soll anschließend ein Formeinsatz konstruiert werden. Der gesamte Konstruktionsprozess soll durch den Einsatz von numerischen Spritzgießsimulationen unterstützt werden.

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Kontakt
Hanna Dornebusch, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-93816
E-Mail: hanna.dornebusch@ikv.rwth-aachen.de