Automatisierte Konstruktion von Spritzgießwerkzeugeinsätzen

Das Ziel deiner Arbeit ist es, Spritzgießwerkzeugeinsätze zur Validierung von Simulationen zu konstruieren.

Von der Bauteilgeometrie zum Kühlkanaldesign zur integrierten Verzugssimulation | Bild: IKV

Thematischer Hintergrund:
Der Trend zur Automatisierung von Produktionsprozessen schreitet mit unverminderter Geschwindigkeit fort. Lediglich in der Konstruktion wird noch manuell nach Bauchgefühl entwickelt. Bei Spritzgießwerkzeugen werden in der thermischen Auslegung mit einem ersten Kühlkanallayout Simulationen durchgeführt und das resultierende Formteil analysiert. Werden Qualitätsmängel (z. B. hoher Verzug) berechnet, muss das Layout angepasst und eine neue Simulation durchlaufen werden. Dieser Prozess kann unter Umständen sehr zeitraubend sein. Daher wird am IKV untersucht, wie die thermische Auslegung automatisiert werden kann, sodass optimale Bauteile mit minimalem Verzug produziert werden können.

Aufgabenstellung:
Ziel Deiner Arbeit ist es, die am IKV entwickelte automatisierte thermische Auslegung zu verbessern und dies auf die Konstruktion von Werkzeugeinsätzen anzuwenden. Ziel ist es, mithilfe einer optimierten Auslegung, Werkzeugeinsätze zu konstruieren, die die Qualität der thermischen Auslegung zeigen kann. Nach einer Einarbeitung in die Thematik wirst du basierend auf bereits vorhandenen Erfahrungen und Probekörpern eine Geometrie entwickeln und ein dafür thermisch optimiertes Werkzeugdesign entwickeln. Das Bauteildesign kann anschließend simulativ geprüft und dann in einem realen Werkzeugeinsatz überführt werden.

Was du bei uns lernst:

  • Umgang mit aktueller CAD-Software (Inventor, Solidworks)
  • Verständnis von Simulationssoftware (Sigmasoft, Comsol)
  • Erlernen von Designrichtlinien für die Werkzeugkonstruktion
  • Randbedingungen der additiven Fertigung für Metalle

Ansprechpartner
Tobias Hohlweck, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-96622
E-Mail: tobias.hohlweck@ikv.rwth-aachen.de