Benutzerdefiniertes Materialmodell: Fehlschuss oder Lösung aller Probleme?

Validierung einer benutzerdefinierten Materialbeschreibung für Thermoplastische Elastomere anhand eines Praxisbauteils.

Validierung eines variablen Materialmodells anhand eines praxisnahen Bauteils Bild: IKV

Validierung eines variablen Materialmodells anhand eines praxisnahen Bauteils mit Gegenüberstellung der Simulation | Bild: IKV

Für die Auslegung und Dimensionierung von Thermoplastischen Elastomerbauteilen (TPE) bestehen aktuell keine geeigneten Materialmodelle, die das komplexe Materialverhalten von TPE korrekt abbilden können. Durch die Entwicklung eines variablen Materialmodells sollte sich dies nun geändert haben. Die Funktionsweise des Materialmodells konnte anhand eines einfachen Einheitswürfels bereits nachgewiesen werden. Es besteht jedoch die Frage, ob dieses auch auf komplexe Geometrien anwendbar ist und ob der Mehraufwand lohnenswert ist.

Ziel Deiner Arbeit ist es, das entwickelte benutzerdefinierte Materialmodell anhand eines Praxisbauteils zu validieren. Nach einer Einarbeitung in die Thematik sollen folgende Arbeitspakete von Dir bearbeitet werden:

- Konstruktion entsprechender Einspannvorrichtungen für das Praxisbauteil
- Durchführung von quasi-statischen Zugversuchen
- Validierung und Quantifizierung der Berechnungsmethode anhand des Praxisbauteils
- Gegenüberstellung der Ergebnisse (Prüfung vs. Simulation)

Falls Du Interesse an dieser spannenden Arbeit hast und selbstständig in einem Team mitarbeiten möchtet, dann melde Dich bei mir!

Ansprechpartner
Christoph Zimmermann, M.Sc.RWTH
Telefon: +49 241 80-28357
E-Mail: christoph.zimmermann@ikv.rwth-aachen.de