Bewertung der Messmethoden für die Bestimmung der Permeabilität textiler Halbzeuge

Ziel deiner Arbeit ist es, Messmethoden zur Charakterisierung der Permeabilität textiler Halbzeuge aufzuarbeiten, gegenüberzustellen und zu bewerten.

Herstellung von Rotorblättern | Foto: Siemens

Autodach aus FVK | Foto: BMW

Flüssigimprägnierverfahren bezeichnen unterschiedliche Verfahren mit vielfältigen Anwendungen, mit denen u.a. Rotorblätter von Windkraftanlagen aber auch Bauteile für automobile Großserien gefertigt werden können. Allen Verfahren gemeinsam ist, dass ein textiles Halbzeug mit einem reaktiven Matrixwerkstoff in einem vorgegebenen Bearbeitungsfenster benetzt und das Werkzeug vollständig gefüllt werden muss.

Um eine wirtschaftliche Fertigung von Bauteilen hoher Qualität zu ermöglichen, wird zur Auslegung des Injektionsvorgangs oftmals eine numerische Füllsimulation verwendet. Als Grundlage dafür wird die Modellierung des Imprägniervorgangs als das Strömen einer Flüssigkeit durch einen porösen Festkörper (Verstärkungstextil) verwendet. Dazu muss die Durchlässigkeit des Verstärkungstextils für die Flüssigkeit, die sog. Permeabilität, gemessen werden.

Ziel deiner Arbeit ist es, den internationalen Stand der Forschung zur Bestimmung der Permeabilität von textilen Halbzeugen zu recherchieren und die Vor- und Nachteile der Methoden systematisch aufzuarbeiten und gegenüberzustellen.

Wenn du Interesse an einer spannenden Arbeit hast, mit deren Bearbeitung sofort begonnen werden kann, dann melde ich dich einfach bei mir!

Ansprechpartner
Niklas Lorenz, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-23883
E-Mail: niklas.lorenz@ikv.rwth-aachen.de