Entwicklung eines Punktmessverfahrens zur Bestimmung der Verbundfestigkeit von Hybridbauteilen

Du hast die Möglichkeit die Prüftechnik von Hybridbauteilen zu revolutionieren.

Stirnabzugsversuche mittels Zentrifugalprüfgerät | Bilder: IKV

Getrieben durch einen immer konsequenteren Leichtbau in der Automobilindustrie finden Kunststoff/Metall-Hybridbauteile vermehrt Anwendung. Durch das Ausnutzen der spezifischen Vorteile der jeweiligen Werkstoffklasse können nicht nur das Bauteilgewicht reduziert, sondern gleichzeitig auch die mechanischen Eigenschaften verbessert werden. Eine hohe Verbundfestigkeit ist dafür eine entscheidende Voraussetzung.

Stand der Technik ist die mechanische Prüfung mittels Zugscherprüfkörper. Dabei wird die Metallkomponente ins Spritzgießwerkzeug eingelegt und teilweise überspritzt. Bei der anschließenden Prüfung wirken verschiedene Belastungen auf den Prüfkörper, welche stark von den Werkstoffeigenschaften abhängen. Daher sind Vergleiche zwischen verschiedenen Werkstoffkombinationen nur eingeschränkt möglich. Deshalb sollen alternative Prüfverfahren identifiziert und qualifiziert werden.

Ziel deiner Arbeit ist die Untersuchung des Stirnabzugsverfahrens als Alternative zur Charakterisierung von Hybridbauteilen. Deine Ergebnisse wirst du anschließend mit der etablierten Zugscherprüfung vergleichen. Dabei wirst du praktische Erfahrungen im Spritzgießen und verschiedenen Prüfverfahren sammeln. Die Arbeit kann sofort begonnen werden.

Wenn Du Interesse an dieser spannenden interdisziplinären Themenstellung hast, melde Dich bei mir!


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Simon Wurzbacher, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93983
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