Entwicklung und Konstruktion eines Versuchsstands zur beschleunigten Permeationsmessung von Gasen durch Kunststoffe

Ziel Deiner Arbeit wird es sein, einen Laborversuchsstand zur beschleunigten Permeationsmessung aufzubauen und in Betrieb zu nehmen.

Prinzip zur Messung der Permeationsrate mithilfe des Trägergasverfahrens | Bild: IKV

Die Haltbarkeit und der Geschmack vieler Lebensmittel ist in großem Maße von der Verpackung des Lebensmittels und deren Sperrwirkung gegenüber Gasen und Aromen abhängig. Aber auch zukunftsträchtigen Technologien wie organischen Leuchtdioden (OLED) oder organischen Photovoltaikzellen (OVP) sind auf sehr geringe Permeationsraten angewiesen. Für die Messung von Produkten mit äußerst niedrigen Permeationsraten hat sich das Trägergasverfahren (Abbildung) etabliert. Als treibende Kraft für die Permeation dient eine Druck- oder Partialdruckdifferenz des Gases auf beiden Seiten der Probe. Die Messdauer bei diesem Verfahren liegt je nach Probendicke und Permeabilität im Bereich von einigen Stunden bis zu einigen Tagen.

In Vorarbeiten wurden bereits mehrere Konzepte zur Beschleunigung der Permeationsmessung identifiziert. Deine Aufgabe wird es sein, diese Konzepte konstruktiv zu kombinieren und in einem einfachen Laborversuchsaufbau umzusetzen. Anschließend soll eine Inbetriebnahme des Versuchsstands inklusive ersten Messungen durchgeführt werden.

Die Arbeit kann sofort gestartet und bearbeitet werden. Wenn Du Interesse an einer konstruktiven Arbeit hast, an deren Ende ein Laborversuchstand entsteht, dann melde Dich bei mir. Deine Aufgaben und den zeitlichen Rahmen legen wir gemeinsam fest.

Ansprechpartner
Stefan Wilski, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28361
E-Mail: stefan.wilski@ikv.rwth-aachen.de