Ermittlung der Fließgrenze von thermoplastischen Elastomeren

Ziel Deiner Arbeit ist es, die Fließgrenze (ab der plastische Dehnung auftritt) von verschiedenen TPE-Werkstoffen über quasi-statische Versuche zu ermitteln.

Anwendungsbeispiele | Fotos: Mann+Hummel, ExxonMobil, Adidas, Orliman

Das quasi-statische Materialverhalten von verschiedenen thermoplastischen Elastomeren | Bild: IKV

Thermoplastische Elastomere (TPE) setzen sich aus einer elastomeren und thermoplastischen Phase zusammen und werden u.a. in der Automobilbranche, Medizintechnik und bei Sport- und Freizeitartikeln eingesetzt. Aufgrund der thermoplastischen Anteile weisen TPE eine wesentlich höhere Steifigkeit sowie plastische Dehnungsanteile als klassische Elastomere auf. Die Bestimmung der Fließgrenze, ab der eine plastische Verformung auftritt, ist für die Modellierung des Werkstoffverhaltens und der simulativen Auslegung von TPE-Bauteilen von entscheidender Bedeutung.

Ziel Deiner Arbeit ist es, die Fließgrenze von verschiedenen TPE-Werkstoffen über quasi-statische Versuche zu ermitteln. Nach einer Einarbeitung in die Thematik sollen folgende Arbeitspakete von Dir bearbeitet werden:

- Präparation der Probekörper
- Durchführung von quasi-statischen Zugversuchen
- Identifizierung der Fließgrenze
- Auswertung und Dokumentation

Falls Du Interesse an dieser spannenden Arbeit mit aktuellem Forschungsbezug hast und selbstständig in einem Team mitarbeiten möchtest, dann melde Dich bei mir!

Ansprechpartner
Christoph Zimmermann, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28357
E-Mail: christoph.zimmermann@ikv.rwth-aachen.de