Fügen von elektrisch und thermisch leitfähigen Kunststoffen

Ziel Deiner Arbeit ist es, ein am IKV entwickeltes Schweißverfahren zum Fügen thermisch hochleitfähiger Graphitkomposite zu bewerten.

Konventionelle Schraubmontage eines Stacks | Bild: IKV

Matrixmaterial und leitfähiger Füllstoff im spritzgegossenen Fügeteil | Bild: IKV

Erweiterung des Prozess- und Werkstoffverständnisses zum Schweißen hochgefüllter Kunststoffe
Bipolarplatten, die zur Herstellung von Brennstoffzellen und Redox-Flow Batterien eingesetzt werden, können aus hochgefüllten Kunststoffen gefertigt werden. Das Kunststoffschweißen stellt eine vielversprechende Alternative zu Schraub- und Kleblösungen zur Stackmontage der Platten dar.

Ziel Deiner Arbeit ist es, die thermischen und rheologischen Vorgänge während des Fügevorgangs hochgefüllter Graphitcompounds wissenschaftlich zu beschreiben und somit das am IKV vorhandene Prozess- und Werkstoffverständnis weiter zu vertiefen. Im Rahmen einer Literaturrecherche arbeitest Du den aktuellen Stand der Forschung zur Beschreibung des Materialverhaltens hochgefüllter Graphitkomposite auf. Anschließend korrelierst Du das aus der Literatur bekannte Wissen mit Ergebnissen aus Materialcharakterisierungen und Fügeversuchen.

Du solltest selbstständig und zielorientiert arbeiten und an einer zügigen Bearbeitung interessiert sein.

Den genauen Inhalt und Umfang Deiner Arbeit können wir gerne in einem persönlichen Gespräch auf Deine Interessen abstimmen.

Mit der Bearbeitung kann ab sofort begonnen werden. Ein motiviertes Team wird dich über den gesamten Bearbeitungszeitraum unterstützen.

Ansprechpartner
Martin Facklam, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28363
E-Mail: martin.facklam@ikv.rwth-aachen.de