Gekühlte Kalibrierung für mehr Effizienz bei der Blasfolienextrusion

Ziel deiner Arbeit wird es sein ein neues Kühlkonzept innerhalb des Kalibrierkorbes zu entwickeln, um den Massedurchsatz einer Blasfolienextrusionsanlage zu steigern.

Blasfolienanlage | Bild: Reifenhäuser

Kühloptimierungen zur Massedurchsatzsteigerung werden in der Regel in der Schlauchbildungszone vorgenommen. Diese Durchsatzsteigerung führen jedoch zu kürzeren Verweilzeiten innerhalb der Kühlstrecke zwischen Frostlinie und Flachlegung, sodass sich bei steigenden Massedurchsätzen die Folientemperaturen bei den Abzugswalzen erhöhen. Schlimmstenfalls kann dies zu einem Verschweißen des Folienschlauches führen.

Um dies zu vermeiden und um neue Kühlsysteme in der Produktion einsetzen zu können, muss die Kühlung des Folienschlauches innerhalb des Kalibierkorbes optimiert werden. Dies kann beispielsweise durch gezwungene Konvektion innerhalb des Kalibrierkorbes erfolgen. Der erzeugte Luftstrom soll dabei neben der Kühlung ebenfalls für eine Kalibrierung des Folienschlauches sorgen, sodass eine berührungslose Kalibrierung ermöglicht wird. Dies sorgt zum einen dafür, dass die Verarbeitung von klebrigen Materialien möglich wird und zum anderen, dass mögliche Fehlstellen, durch bisher berührende Walzen, reduziert werden können.

Ziel Deiner Arbeit wird es sein, in einem ersten Schritt auf Basis einer Literaturrecherche verschiedene Konzepte für einen solchen Kalibrierkorb zu identifizieren. In einem weiteren Schritt wirst du das geeignetste Konzept konstruieren und in praktischen Versuchen an der Blasfolienextrusionsanlage im Technikum des IKV hinsichtlich Kühlleistungssteigerung validieren.

Wenn Du Interesse an einer spannenden und innovativen Arbeit hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartner
Lars Kraus, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28349
E-Mail: lars.kraus@ikv.rwth-aachen.de