Herstellung von teilvernetzten Schaumfolien aus LDPE und PP

Deine Aufgabe ist die Herstellung von vernetzten Schaumfolien aus PE und PP.

Armaturenbrett mit Luftkanalauslässen | Bild: Trocellen

Flexibler Luftkanal aus vernetztem Polyethylen | Bild: Trocellen

Geschäumte Folien aus teilvernetzten Polyolefinen (Polyethylen, Polypropylen) werden unter anderem für Automobilanwendungen wie flexible, temperaturbeständige Luftkanäle und Isolationssysteme eingesetzt. Die Herstellung dieser teilvernetzten Folien erfolgt mit CO2 als physikalischem Treibmittel in einem einstufigen Extrusionsprozess. Es ergeben sich dabei besondere Herausforderungen an die Prozessführung, da die Vernetzungsreaktion die Verarbeitungseigenschaften der Kunststoffschmelze verändert, gleichzeitig beeinflusst die Vernetzung das Aufschäumverhalten der Folie.

Die genauen Zusammenhänge zwischen Material- und Treibmittelrezeptur, Vernetzungsadditiven und Prozessparametern (Schmelzetemperatur, Werkzeugdruck, Verweilzeit), werden in einem Forschungsprojekt am IKV untersucht. Insbesondere die Auswirkungen der Rezeptur auf die mechanischen Eigenschaften der Folie sind noch nicht bekannt.

Deine Aufgabe ist es, Schaumfolien aus LDPE und PP mit unterschiedlichen Vernetzungsadditiven und Treibmittelrezepturen herzustellen. Nach einer Literaturrecherche zur Thematik untersuchst Du zunächst den Einfluss der Additiv- und Treibmittelrezeptur auf die Prozessparameter. Anschließend vergleichst du die unterschiedlichen mechanischen Kennwerte mit Referenzproben und untersuchst die Einflüsse der Prozessparameter auf die Schaumfolienqualität.

Wenn Du Interesse an einer spannenden Arbeit zu diesem innovativen Projekt hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartner
Robert Breuer, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28354
E-Mail: robert.breuer@ikv.rwth-aachen.de