Identifizierung und Klassifizierung von verschleißanfälligen Komponenten in Spritzgießwerkzeugen

Ziel deiner Arbeit ist es, die hoch automatisierten Prozessabläufe in Spritzgießbetrieben durch Predictiv Maintenance weiter zu optimieren.

Bild: BBraun

Verschließbedingte Änderungen eines Spritzgießwerkzeugs führen zu einer Verschlechterung der Bauteilqualität. Vor allem in Branchen wie der Medizintechnik, in der das höchste Gut die Patientensicherheit ist, müssen die Produkte einwandfrei funktionieren. Aus diesem Grund werden Werkzeuge in regelmäßigen Abständen instand gesetzt. Nach aktuellem Stand der Technik werden die Intervalle anhand der Schusszahl basierend auf Erfahrungswerten abgeschätzt. Die Wartung erfolgt mitunter zu früh. Dieses Vorgehen schränkt die Produktivität und Effektivität der Unternehmen ein. Die Instandhaltungszyklen sollen nun durch Verschleißmessungen an den Ist-Zustand des Werkzeugs angepasst werden.

Im Rahmen deines Forschungslabors wirst Du ein detailliertes Technologiescreening neuester Messtechnik zur Messung von Verschleiß in Spritzgießwerkzeugen durchführen und mit den Forschungserfahrungen des IKV, ob die Sensorik für den Anwendungsfall geeignet ist, bewerten. Dabei soll sowohl maschinenintegrierte und Peripheriesensorik sowie externe Messtechnik bewertet werden.

Aufbauend auf deiner Arbeit kann in anschließenden Forschungsfragestellungen die Messmittelfähigkeit bewertet werden. Die Ergebnisse deines Forschungslabors tragen somit entscheidend zur Produktivitätssteigerung kunststoffverarbeitender Betriebe bei.

Wenn Du Interesse an einer Arbeit zu dem neuartigen Konzept hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartnerin
Hanna Dornebusch, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93816
E-Mail: hanna.dornebusch@ikv.rwth-aachen.de