Konstruktion eines Spritzgießwerkzeugs zur Herstellung von Kunststoff/Metall-Hybridprüfkörpern

Interesse an Konstruktion? - Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines Spritzgießwerkzeugs zur Herstellung von Kunststoff/Metall-Hybridprüfkörpern.

Multimaterial Spaceframe am Audi R8 eTron mit hybriden Kunststoff-Metall Strukturen | Foto: Audi

Der Einsatz von hybriden Kunststoff/Metall-Strukturbauteilen stellt eine vielversprechende Möglichkeit dar, den hohen Bedarf an leichten und hochbelastbaren Bauteilen im Kraftfahrzeug zu decken. Durch die Nutzung innovativer Kombinationsprozesse im Spritzgießwerkzeug können die Bauteilkosten erheblich gesenkt werden.

Dazu ist jedoch eine exakte Quantifizierbarkeit der Verbindung zwischen Kunststoff und Metall von entscheidender Bedeutung. Für die Prüfung von Kunststoff/Metall-Hybridwerkstoffen werden verschiedene Prüfkörpergeometrien verwendet, der Zugscherprüfkörper hat dabei die größte industrielle Bedeutung.

An die Spritzgießwerkzeugtechnik zur Herstellung von Hybridprüfkörper werden unterschiedlichste Anforderungen gestellt. So muss das Werkzeug flexible auf verschiedene Prüfkörpergeometrien und Blechwerkstoffe anpassbar sein und die Verbindungsfläche in einem bestimmten Bereich variiert werden können. Darüber hinaus darf die Verbindung nicht durch die Entformung geschädigt werden. Dies ist jedoch nur durch eine komplexe Werkzeugtechnik umsetzbar.

Ziel Deiner Arbeit ist die Entwicklung eines neuen hochintegrierten Spritzgießwerkzeugs für diese flexible Prüfkörpergeometrie, welches du mithilfe von Vorversuchen und systematischer Konstruktionsmethodik erstellst. Die Arbeit kann sofort begonnen werden.

Wenn Du Interesse an dieser spannenden interdisziplinären Themenstellung hast, melde Dich bei mir!

Ansprechpartner
Simon Wurzbacher, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93983
E-Mail: simon.wurzbacher@ikv.rwth-aachen.de