Konstruktion eines Spritzprägewerkzeugeinsatzes zur Herstellung von Kunststoffoptiken mit Wanddickensprüngen

Führe in deiner Arbeit ein Benchmark verschiedener Spritzprägewerkzeuge durch und konstruiere einen neuen Werkzeugeinsatz zur Herstellung von Kunststoffoptiken.

Spritzprägewerkzeug des IKV mit optischen Formeinsätzen | Bild: IKV

Zur Herstellung optischer Bauteile hat sich das Sonderverfahren Spritzprägen etabliert. Hierbei wird mittels konstantem Druck auf das Formteil die Volumenschwindung des Kunststoffs kompensiert, sodass homogene optische Eigenschaften bei dickwandigen Optiken realisiert werden können.

Kunststoffoptiken werden häufig aufgrund von technologischen Kundenwünschen mit großen Wanddickensprüngen gefertigt. Dies führt bei konventioneller Temperierung zu einer zeitlichen unterschiedlichen Erstarrung der dünn- und dickwandigen Bereiche, sodass aufgrund des Prägedrucks Spannungen eingebracht werden. Am IKV wird eine automatisierte inverse Auslegung des Temperier-layouts für Spritzgießbauteile entwickelt, um eine gleichmäßige Abkühlung der Kunststoffformteile zu realisieren.

Ziel Deiner Arbeit ist es einen Werkzeugeinsatz zum Spritzprägen für optische Bauteile zu konstruieren. Dieser soll in einem am IKV bestehenden Stammwerkzeug, das mittels eines Benchmarks bestimmt wird, eingesetzt werden. Dabei wird die Konstruktion und Lage des Formteils mithilfe von Füllsimulationen optimiert und die Kühlkanäle mittels der inversen Auslegung entwickelt.

Was du bei uns lernst:

  • Umgang mit aktueller CAD-Software (Inventor, Solidworks)
  • Tieferes Verständnis des Spritzprägeprozesses
  • Nutzung von Simulationssoftware (Sigmasoft)

Wenn Du Interesse an einer Arbeit in einem hochrelevanten Forschungsthema mit Industriebezug hast, melde Dich direkt bei mir.

Ansprechpartner
Jonas Gerads, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-96621
E-Mail: jonas.gerads@ikv.rwth-aachen.de