Laserfügen von Kunststoff-Metall-Verbindungen

Deine Aufgabe ist es, beim Laserfügen von Metall-Kunststoff-Hybriden die Eigenspannungen und den resultierenden Verzug zu untersuchen.

Automobil Frontend | Bild: Evonik

Hybridverbund durch Oberflächenstrukturierung | Bild: IKV

Aufgabenstellung:

Die Produktion von Kunststoff-Metall-Hybridbauteilen gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Als Treiber kann hierfür das Potenzial von Leichtbau-Strukturbauteilen im Transportwesen, insbesondere im Automobilsektor, angesehen werden. Zum Fügen derartiger Verbindungen stehen viele verschiedene Technologien, wie beispielsweise das Laserfügen nach einer vorangehenden Laserstrukturierung, zur Verfügung.
Deine Aufgabe ist es, beim Laserfügen nach Oberflächenstrukturierung die entstehenden Eigenspannungen und den resultierenden Verzug experimentell und simulativ zu untersuchen.

Dein Arbeitsplan:

- Herstellung von Kunststoff-Probekörpern im Spritzgießverfahren
- Laserstrukturieren von Metall-Probekörpern
- Praktische Versuche zum Laserfügen
- Prüfung der Fügeverbindung (mechanisch, Mikroskopie)
- Weiterentwicklung eines bestehenden Simulationsmodells
- Analyse der Eigenspannungen und des Verzuges
- Dokumentation

Deine Voraussetzungen:

  • Du arbeitest selbstständig, zielorientiert und bist an einer zügigen Bearbeitung interessiert.
  • Idealerweise Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik
  • Idealerweise Vorkenntnisse/Interesse an Simulation

Der exakte Rahmen und Umfang wird mit Dir im Vorfeld je nach Interesse und Art Deiner Arbeit abgestimmt. Dabei ist auch eine individuelle Abstimmung des zeitlichen Rahmens selbstverständlich. Wir bieten Dir ein spannendes und sowohl für die Industrie als auch die Forschung hochrelevantes Thema. Dabei wird Dich die hochmotivierte Arbeitsgruppe unterstützen.

Ansprechpartner
Simon Bölle, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28363
simon.boelle@ikv.rwth-aachen.de