Literaturrecherche zum formschlüssigen Fügen von Kunststoff/Metall-Hybridbauteilen

Interesse an der Hybridtechnik?

Erzeugung von Mikrostrukturen mittels Laserstrahl | Foto: gKteso

Durch den immer stärker werdenden Druck, das Fahrzeuggewicht zu senken, wird die Entwicklung von Leichtbaulösungen weiter vorangetrieben. Dabei spielen Hybridbauteile durch die gezielte Kombination der Werkstoffvorteile eine entscheidende Rolle. Neben den Werkstoffen hat die Verbindungstechnik einen großen Einfluss auf die erzielbaren Verbundeigenschaften. Daher sind verschiedenste Technologien kommerziell erhältlich.

Die formschlüssige Verbindung von Kunststoff und Stahl ist seit langem Stand der Technik. Die Verbindung wird entweder nach dem Spritzgießen der Kunststoffkomponente (z. B. Kragenfügen) oder direkt im Spritzgießwerkzeug (Durchspritzpunkte) erzeugt. Nachteilig ist dabei die punktuelle Krafteinleitung. Neue Fügeansätze wie ein Mikroformschluss über eine Laserstrukturierung des metallische Halbzeugs stellen eine neue Alternative dar. Hiermit lassen sich Kunststoff und Metall quasi-vollflächig miteinander zu verbinden.

Ziel deines Forschungslabors ist die Erarbeitung eines Überblicks über die verschiedenen Fügeverfahren und der notwendigen Fertigungsschritte zur Verbundbildung. Dabei soll der Fokus deiner Arbeit auf den erzielbaren mechanischen Eigenschaften in Abhängigkeit der Fügetechnik liegen. Die Arbeit kann sofort begonnen werden.

Wenn Du Interesse an dieser spannenden interdisziplinären Themenstellung hast, melde Dich bei mir!

Ansprechpartner
Simon Wurzbacher, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93983
E-Mail: simon.wurzbacher@ikv.rwth-aachen.de