Machbarkeitsstudie zur Pultrusion mit diskontinuierlich eingebrachten Einlegeteilen

Ziel Deiner Arbeit ist es, Metalleinleger in den kontinuierlichen Pultrusionsprozess zu integrieren.

Handführungen als Konstruktion aus pultrudierten Profilen in der Chemie-Industrie | Foto: pultruders.org

FVK-Bauteil mit integriertem Metalleinleger als Anschraubpunkt | Bild: IKV

Die Pultrusion ist ein produktiver und gut automatisierbarer Herstellungs-prozess von Profilen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK). Trotz einer Vielzahl von Anwendungen für pultrudierte Profile besteht ein Problem bezüglich der Integration in Konstruktionen, da Schraubverbindungen nur durch das Aufbohren des Profils ermöglicht werden können. Die durchtrennten Fasern stellen eine mechanische Schwächung dar, sodass weniger Lasten übertragen werden können. Um eine möglichst gute Kraftübertragung in FVK-Bauteile zu gewährleisten, wurden Anschraubelemente bereits erfolgreich in diskontinuierlich hergestellte FVK-Bauteile integriert. Damit die Vorteile von Einschraubelementen auch für pultrudierte Profile genutzt werden können, soll am IKV die diskontinuierliche Integration solcher Anschraubelemente in den kontinuierlichen Pultrusionsprozess untersucht werden.

Deine Aufgabenstellung kann folgende Punkte umfassen:
- Recherche zur Integration von Einlegern in FVK-Bauteile
- Konzeptentwicklung zur diskontinuierlichen Integration von Einlegern in den Pultrusionsprozess
- Durchführung von praktischen Versuchen zum Nachweis der technischen Machbarkeit an der Versuchsanlage des IKV
- Entwicklung eines Konzepts zur Übertragung auf seriennahe Pultrusionsprozesse

Den Zeitplan und detaillierte Inhalte Deiner Arbeit können wir gerne in einem persönlichen Gespräch abstimmen. Wenn Du Interesse an einer interessanten Arbeit in einem motivierten Team hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartner
Lorenz Wruck, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-23828
E-Mail: lorenz.wruck@ikv.rwth-aachen.de