Neck-In-Reduzierung in der Flachfolienextrusion

Ziel Deiner Arbeit ist die Steigerung der Ressourceneffizienz und der Wirtschaftlichkeit der Flachfolienextrusion durch ein innovatives Werkzeugkonzept.

Prozessbedingter Neck-In bei der Flachfolienextrusion | Bild: IKV

Steigerung der Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit
Die Rohstoffeinsparung ist der wichtigste Hebel für eine wirtschaftliche Produktion von Kunststoffverpackungsfolien, da die Rohstoffkosten einen Anteil von bis zu 80 % an deren Herstellkosten ausmachen. Ein großer Nachteil bei der Flachfolienextrusion ist der entstehende prozessbedingte Randbeschnitt. Beim Austritt aus dem Breitschlitzverteilerwerkzeug kommt es zu einem Einschnüren der Schmelze, dem Neck-In, und somit zu einer Verringerung der effektiven Folienbreite.

Dem Neck-In soll mithilfe einer metallischen Schmelzeführung am Werkzeugaustritt entgegengewirkt werden. Diese verhindert das Einschnüren des Schmelzefilms. Der anfallende Randbeschnitt wird auf diese Weise reduziert und die Wirtschaftlichkeit des Prozesses wird verbessert.

Ziel Deiner Arbeit ist die Steigerung der Ressourceneffizienz und der Wirtschaftlichkeit der Flachfolienextrusion durch ein innovatives Werkzeugkonzept. Dazu zählen:

  • Entwicklung von Konzepten für die Gestaltung und Ausführung der metallischen Schmelzeführungen,
  • Praktische Erprobung an einer Flachfolienextrusionsanlage unter Variation relevanter Prozessparameter (Temperatur, Massedurchsatz)
  • Bewertung der Konzepte hinsichtlich des Potentials der Neck-In-Reduzierung

Wenn Du Interesse an einer Arbeit zu diesem neuartigen Werkzeugkonzept hast, melde Dich einfach bei mir und wir können alles Weitere in einem persönlichen Gespräch klären.

Ansprechpartner/in
Christopher Höfs, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28349
E-Mail: christopher.hoefs@ikv.rwth-aachen.de