Praktische Untersuchungen zur Auswirkung des Wärmeübergangs in Kühlkanälen auf die Verarbeitbarkeit von Biokunststoffen im Spritzgießen

Die Kühlung im Spritzgießprozess hat relevante Eigenschaften auf die Verarbeitbarkeit und soll von dir untersucht werden.

Biologisch abbaubar und nachhaltig: Biokunststoffe sind bereits in vielen Anwendungen anwesend | Bilder: FKuR

Thematischer Hintergrund:Die Temperierung von Spritzgießwerkzeugen erfolgt heute hauptsächlich über Kanalsysteme im Werkzeug, durch die ein Fluid geführt wird. Auf­grund steigender Anforderungen an die erzielbaren Bauteilqualitäten und reduzierte Zykluszeiten, steht das Temperiersystem verstärkt im Fokus von Industrie und Forschung. Eine definierte Wärmeabfuhr ist z. B. wichtig, um eine Entformbarkeit und das gewünschte Eigenschaftsprofil von Polylactiden sicherzustellen. Die erreichbare Wärmeabfuhr hängt jedoch wesentlich mit der Wasserqualität und der Sauberkeit der Kühlkanäle zusammen. Dieser Einfluss soll systematisch quantifiziert werden.

 

Deine Aufgabenstellung:
In deinem Forschungslabor definieren wir zunächst eine Bauteilgeometrie. Hiermit stellst du Bauteile im Spritzgießprozess her und misst den Verzug. Anschließend werden die Kühlkanäle gereinigt und so der Wärmeübergang verbessert. Anschließend werden die Versuche wiederholt und ein Vergleich durchgeführt.

Was du bei uns lernst:
Neben dem selbstständigen Arbeiten in der praxisnahen Forschung, lernst du den grundlegenden Umgang mit modernen Spritzgießmaschinen und aktuellster Messtechnik. Weiterhin lernst du die relevanten Einflussfaktoren in der Temperiertechnik für Spritzgießwerkzeuge kennen.

Bei Interesse kannst du dich gerne bei mir melden und wir besprechen den konkreten Arbeitsplan.

Ansprechpartner
Tobias Hohlweck, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-96622
E-Mail: tobias.hohlweck@ikv.rwth-aachen.de