Praktische Untersuchungen zur Dichtereduktion von Duroplasten durch den Einsatz von Mikrosphären

Durch die Übertragung des Schaumspritzgießens von Thermoplasten in das Duroplastspritzgießen können neue Potenziale erschlossen werden.

FESEM-Aufnahme von Mikrosphären in der Bruchfläche | Bild: IKV

Motorkomponente aus Duroplasten bei Kettensägen | Bilder: Stihl, Gira

Duroplastische Werkstoffe bieten ausgezeichnete thermische und chemische Eigenschaften sowie hervorragende Oberflächenqualitäten bei geringen Werkstoffkosten. Allerdings weisen sie bedingt durch den zumeist hohen Füllstoffanteil eine hohe Dichte auf. Eine Möglichkeit zur Dichtereduktion bietet das Schäumen der Duroplaste durch den Einsatz von thermoplastischen Mikrosphären oder Glashohlkugeln. Dabei wird gleichzeitig die gewichtsspezifische Schlagzähigkeit der Werkstoffe deutlich erhöht und somit ebenfalls die Attraktivität der Duroplaste für den Leichtbau gesteigert.

Durch Deine Arbeit wirst Du das Schaumspritzgießen von Duroplasten weiter vorantreiben. Dazu wirst Du durch einen systematischen Ansatz den Einfluss unterschiedlicher Prozessparameter auf die Dichte und die mechanischen Eigenschaften analysieren und bewerten. Eine wesentliche Herausforderung bei der Verarbeitung besteht darin, die Schädigung der Hohlkugeln in der Plastifizierung und bei der Formfüllung zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. Bei Deiner Arbeit erhältst Du tiefgehende Einblicke in ein innovatives Spritzgießsonderverfahren. Unterstützt wirst Du hierbei von einem Team von engagierten Hiwis.

Folgendes erwartet Dich:

  • Experimentelle Arbeit
  • Sonderwerkstoff in einem innovativen Sonderverfahren
  • Schnelle Bearbeitung möglich

Wenn Du Interesse an der Entwicklung innovativer Funktionswerkstoffe und Spaß an praktischer Forschung hast, dann melde Dich bei mir.

Ansprechpartner/in
Maximilian Kramer, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93981
E-Mail: maximilian.kramer@ikv.rwth-aachen.de