Prozessfähigkeit von Materialien in der additiven Fertigung

Ziel deiner Arbeit ist es, die Prozessfähigkeit von Materialien in der additiven Fertigung zu ermitteln.

Am IKV entwickelte hybride Fertigungszelle ... | Bild: IKV

... auf Basis der schneckenbasierten Extrusion | Bild: IKV

Thematischer Hintergrund:
Additive Fertigungsverfahren erlauben über einen schicht- oder elementweisen Aufbau die wirtschaftliche Einzel- und Kleinserienfertigung von komplexen Kunststoffbauteilen. Durch die am IKV entwickelte Hybride Fertigungszelle lassen sich auch granulatförmige, fasergefüllte Seriencompounds additiv zu Bauteilen verarbeiten. Aus der großen Materialauswahl entsteht die Herausforderung für die jeweilige Anwendung das richtige Material zu finden. Dies ist vor allem darin zu begründen, dass viele Werkstoffe noch nicht auf ihre Prozessfähigkeit für die additive Fertigung hin getestet wurden.

Aufgabenstellung:
Ziel deiner Arbeit ist mit Hilfe geeigneter Prüfmethoden Eigenschaften wie Schwindung, Verzug und Degradation aufgrund von Temperatur  von verschiedenen Materialien zu untersuchen, um so auf ihre Prozessfähigkeit für die additive Fertigung schließen zu können. Darauf aufbauend entwickelst Du geeignete Qualitätsmerkmale und Bewertungskriterien, die Materialien für die Nutzung in schmelzebasierten additiven Fertigungsverfahren erfüllen müssen.

Wenn Du Interesse an diesem Thema hast und Dich an einem innovativen und industrierelevanten Forschungsprojekt in einem motivierten Team beteiligen möchtest, melde Dich einfach bei mir. Der Rahmen Deiner Arbeit wird im Vorfeld individuell mit Dir abgestimmt.

Ansprechpartner/in
Celina Hellmich, M. Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28321
E-Mail: celina.hellmich@ikv.rwth-aachen.de