Regelung des Materialaustrags in der Additiven Fertigung

Ziel Deiner Arbeit ist es, den Materialaustrag in plastifizierenden additiven Fertigungsverfahren zu regeln.

Additive Fertigung mithilfe des FDM-Verfahrens | Bild: IKV

Thematischer Hintergrund:
Der Austrag bei plastifizierenden additiven Fertigungsverfahren (FDM/FLM/FFF) wird bei der Erstellung des Maschinencodes (G-Code) vorgegeben und somit während des Prozesses lediglich gesteuert, nicht geregelt. Aus fertigungsbedingten Toleranzen im Durchmesser des Ausgangsmaterials oder durch Störeinflüsse auf den Prozess resultiert somit eine inkonsistente Extrusion, welche sich unter anderem auf die Wandstärke der Bauteile auswirkt.

Aufgabenstellung:
Um diese Problematik zu umgehen, soll in dieser Arbeit eine Regelung für den Materialvorschub entwickelt werden. Im ersten Schritt werden Konzepte zum Messen des Materialaustrags erarbeitet und bewertet. Anschließend wird über die Rückführung der gemessenen Werte eine Regelung zum Einstellen eines konstanten Materialaustrags entwickelt. Abschließend wird das erarbeitete System an einem bestehenden FDM-3D-Drucker verbaut und getestet.

Dein Profil:

  • Du hast Interesse an der Additiven Fertigung
  • Grundkenntnisse im Bereich der Programmierung sind von Vorteil
  • Du legst Wert auf die Kombination aus theoretischer und praktischer Arbeit
  • Du möchtest dein Wissen auf diesen Gebieten vertiefen und auf eine praktische Problemstellung anwenden

Ansprechpartner:
Lukas Pelzer, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28321
E-Mail: lukas.pelzer@ikv.rwth-aachen.de