Ressourcenschonende Produktentwicklung durch integrative Simulation

Diese Arbeit liefert einen tiefen Einblick in das Werkstoffverhalten in Bindenähten, vom Spritzgießversuch bis auf eine molekulare Ebene.

Von der Materialdatenermittlung ... | Bild: IKV

... zum technischen Bauteil | Bild: BMW

Thematischer Hintergrund:
Das Spritzgießverfahren erlaubt die Herstellung von Kunststoffbauteilen mit hoher Funtionsdichte und -integration. Aufgrund des komplexen Werkstoffverhaltens, das oft nur qualitativ vorhersagbar ist, kann die Produktentwicklung jedoch sehr aufwendig und mit vielen kostspieligen und ressourcenintensiven Iterationsschleifen verbunden sein.

Um den Entwicklungsprozess günstiger und ressourcenschonender zu gestalten, werden am IKV Materialmodelle und Berechnungsketten entwickelt, welche das Herstellungsverfahren und die daraus resultierenden Bauteileigenschaften besser vorhersagen können.

Ziel Deiner Arbeit wird es sein, materialspezifische Verarbeitungsphänomene experimentell zu untersuchen und/oder diese in Materialmodellen zu beschreiben, um sie in integrativen Berechnungsketten zu integrieren. Aktuelle Themen sind z.B. die Vorhersage der Festigkeit von Bindenähten, die verbesserte Berechnung von Schwindung und Verzug sowie die Untersuchung der Entstehungsmechanismen von Lunkern.

Deine Voraussetzungen:

  • Du arbeitest selbstständig, zielorientiert und kannst Dich schnell in neue Themen einarbeiten
  • Vorkenntnisse zum Spritzgießprozess doer Spritzgieß- und Struktursimulationsprogrammen sind vorteilhaft, jedoch nicht Voraussetzung

Wenn Du Interesse an diesem Themengebiet hast und Dich in innovativen Forschungsprojekten in einem motivierten Team beteiligen möchtest, melde Dich einfach bei mir. Der Rahmen Deiner Arbeit wird im Vorfeld individuell mit Dir abgestimmt.

Ansprechpartner
Jakob Onken, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28373
E-Mail: jakob.onken@ikv.rwth-aachen.de