Simulative Auslegung von dynamischen Mischelementen

Ziel deiner Arbeit wird es sein, die Mischwirkung dynamischer Mischer in der Extrusion zu simulieren und damit zahlenmäßig fassbar zu machen.

Temperatursimulation eines Mischteils | Bild: IKV

Klassischer Maschinenbau und innovative Ansätze in der Extrusion
Die hohen Anforderungen an die Qualität von extrudierten Produkten wie Verpackungsfolien können oft nur erfüllt werden, in dem die Spitze der Schnecke des Extruders mit dynamischen Mischteilen versehen wird. Diese stellen sicher, dass die vom Extruder bereitgestellte Schmelze stofflich und thermisch homogen ist und keine Partikelklumpen vorliegen.

Bisher werden diese Mischteile nahezu ausschließlich empirisch ausgelegt. In einem Forschungsprojekt wird erarbeitet, wie mittels computergestützter automatischer Optimierung die ideale Geometrie und Anordnung der Mischteile ohne großen experimentellen Aufwand ermittelt werden kann. Die Rechenmodelle müssen jedoch auf ein solides Fundament aus spezifischen Messdaten gestellt werden, deren direkte Erfassung bisher nur zum Teil möglich ist.

Ziel deiner Arbeit wird es sein, ein Simulationsmodell für dynamische Mischteile so zu verbessern, dass der Mischvorgang genauer nachvollzogen werden kann. Hierfür wirst du verschiedene Ansätze vergleichen und die optimale Variante umsetzen.

Bei Interesse kann die simulative Betrachtung auch auf die Auslegung eines Prüfstandes ausgeweitet werden. In diesem Fall könntest du deine eigenen Ideen einbringen und selber konstruktiv tätig werden.

Wenn Du Interesse an einer spannenden Arbeit in einem hochmotivierten Team hast, das an der Schnittstelle von Simulation und Kunststofftechnik forscht, dann melde Dich einfach für ein persönliches Gespräch bei mir.

Ansprechpartner
Malte Schön, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93809
E-Mail: malte.schoen@ikv.rwth-aachen.de