Simulative Untersuchung verschiedener Einspritzstrategien für den Spritzgießprozess

Ziel deiner Arbeit ist die Entwicklung einer universell einsetzbaren Einspritzstrategie.

Spritzgießsimulation | Bild: IKV

Thematischer Hintergrund
Der Spritzgießprozess unterteilt sich in die geschwindigkeitsgeregelte Einspritzphase und die druckgeregelte Nachdruckphase. Das Geschwindigkeitsprofil in der Einspritzphase hat einen großen Einfluss auf die Ausprägung vieler Qualitätsmerkmale bei Spritzgießbauteilen. Die Einspritzgeschwindigkeiten werden für komplexe Bauteile in einem wenig methodischen und iterativen Vorgehen vom Maschinenbediener festgelegt und sorgen somit für einen langen Einrichtprozess.

In einem aktuellen Forschungsprojekt wird daher eine universell einsetzbare Einspritzstrategie entwickelt. Dadurch können technische Bauteile für die Automobil- und Medizinbranche mit einem geringeren Materialeinsatz durch eine schnellere Prozesseinrichtung hergestellt werden.

Optimale Einspritzvolumenstromprofile können aus simulativen Untersuchungen abgeleitet werden. Dazu werden unterschiedliche Spritzgießbauteile simuliert und die Ergebnisse interpretiert. In einem ersten Schritt sollen drei geometrieabhängige Einspritzstrategien entwickelt und bewertet werden.

Zielsetzung
Ziel Deiner Arbeit wird es sein, verschiedene Einspritzstrategien zu entwickeln und zu optimieren. Dazu wirst du zunächst wichtige Randbedingungen der Einspritzphase definieren, um daraus Anforderungen für einen optimalen Einspritzprozess abzuleiten. Diese Anforderungen wirst du mit verschiedenen Einspritzstrategien umsetzen und die Ergebnisse interpretieren. Für die Untersuchungen stehen dir verschiedene Simulationsprogramme und Bauteilgeometrien zur Verfügung.

Wenn Du Interesse an einer praxisrelevanten Aufgabenstellung bei engagierter Betreuung hast und unser Team bei der Bearbeitung dieses spannenden Themas unterstützen möchtest, melde Dich gerne bei mir. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit.

Ansprechpartnerin
Katharina Hornberg, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93979
E-Mail: katharina.hornberg@ikv.rwth-aachen.de