Steigerung des Haftverbunds von Hybridbauteilen durch Mikrostrukturierung

Das Ziel deiner Arbeit ist es, die Füllbarkeit von lasergefertigten Mikrostrukturen in der Simulation zu untersuchen.

Matrix-LED Licht: Baugruppe mit höchsten Präzisionsanforderungen

Scheinwerfer im Automobilbau stellen höchste Anforderungen an Formtreue und Wärmestabilität, um ihre optische Funktion zu realisieren. Kunststoffe können schon heute eine hohe Oberflächenqualität realisieren, sodass sie hier vermehrt zum Einsatz kommen. Aufgrund der geringen Wärmeleitfähigkeit kann die entstehende Wärme jedoch nicht ausreichend abgeleitet werden. Aus diesem Grund werden Kunststoffe mit Metallgehäusen verbunden, die für eine gute Formstabilität und Wärmeabfuhr sorgen. Bisher werden allerdings keine Magnesium-Legierungen verwendet, die ein höheres Leichtbaupotenzial haben. Aus Gründen der Recyclingfähigkeit soll auf eine Klebung verzichtet werden und die Bauteile über eine Lasermikrostrukturierung formschlüssig verbunden werden.

In deinem Forschungslabor analysierst du den Einfluss von Mikrostrukturen auf den Haftverbund. Nach einer Erarbeitung der Theorie, lernst du die Bedienung der Simulationssoftware Sigmasoft kennen. Im Laufe deiner Arbeit untersuchst du wie verschiedene Mikrostrukturen mit unterschiedlichen Prozessparametern gefüllt werden. Anschließend wirst du dies mit Praxisversuchen vergleichen und die Abbildungsqualität der Simulation überprüfen und eine Anpassung des Modells durchführen.

Was du bei uns lernst:

  • Arbeiten mit der Spritzgießsimulation
  • Verständnis für Materialverhalten und Spritzgießprozess
  •  Analyse von Effekten auf der Mikroebene und Übertragung auf das Gesamtformteil

Wenn Du Interesse an einer Arbeit zu dem neuartigen Konzept hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartner

Tobias Hohlweck, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-96622
E-Mail: tobias.hohlweck@ikv.rwth-aachen.de