Vergleich verschiedener Methoden zur Beurteilung der Beständigkeit plasmapolymerer Beschichtungen gegen Laugenangriff

Wir möchten eine umweltfreundliche Beschichtung entwickeln. Für diese Schichtentwicklung brauchen wir eine geeignete Prüfmethode, was Gegenstand deiner Arbeit ist.

Dünne plasmapolymere Sperrschichten auf PET-Flaschen | Bild: IKV

Studien belegen, dass der ökologische Fußabdruck von PET-Mehrwegflaschen deutlich kleiner ist, als von PET-Einweg- und vor allem Glasflaschen. PET-Flaschen sind aufgrund ihrer makro-molekularen Struktur allerdings nicht dicht gegen Gase wie O2 oder CO2, sodass es für manche sensible Getränke notwendig ist, die Flaschen mit einer mittels plasmagestützter chemischer Gasphasenabscheidung applizierten Beschichtung mit Sperrwirkung auszustatten.

Für PET-Einwegflaschen wird diese Technologie schon lange eingesetzt. Für PET-Mehrwegflaschen ist dies aktuell allerdings noch nicht möglich, da die Beschichtungen dem Reinigungsvorgang der Flaschen mit Natronlauge im Mehrweg-Prozess nicht standhalten. In einem aktuellen Projekt möchten wir daher u. a. eine Beschichtung entwickeln, die eine möglichst hohe Beständigkeit gegenüber Natronlauge aufweist, damit umweltfreundliche PET-Mehrwegflaschen auch für sensible Getränke eingesetzt werden können. Um die Schichtentwicklung möglichst effizient zu gestalten, müssen wir zunächst eine geeignete Prüfmethode auswählen, was das Ziel deiner Arbeit ist.

Die Arbeit umfasst demnach folgende Schritte:

  • Recherche verschiedener bekannter qualitativer und quantitativer Methoden zur Evaluation der Natronlaugenbeständigkeit von Materialien. Evtl. Entwicklung eigener Ideen für eine Prüfmethode
  • Gegenüberstellung der Methoden in Versuchsreihen

Mit der Arbeit kann sofort begonnen werden. Wenn Du Interesse daran hast, bei dieser spannenden Entwicklung mitzumachen, dann melde dich bei mir.

Ansprechpartner
Montgomery Jaritz, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28361
E-Mail: montgomery.jaritz@ikv.rwth-aachen.de