Weiterentwicklung eines Materialmodells zur Eigenspannungsberechnung beim Schweißen

Ziel Deiner Arbeit ist die Weiterentwicklung der bestehenden Simulation um ein viskoplastisches Materialmodell zur präziseren Berechnung der Eigenspannungen.

Dehnungsgeregelter Kurzzeitzugversuch | Bild: IKV

Berechnete Eigenspannungen | Bild: IKV

Bedingt durch ihre speziellen Eigenschaften besitzen technische Kunststoffe die idealen Voraussetzungen zur Herstellung von Struktur-bauteilen. Schweißprozesse, wie das Laserdurchstrahlschweißen, stellen eine Möglichkeit dar, funktionsintegrierte und komplexe Bauteile zu fertigen. Die aus dem Schweißprozess resultierenden Eigenspannungen in der Schweißnaht sind bei der Bauteilauslegung von großem Interesse. Für die Berechnung der Eigenspannungen hat unsere Arbeitsgruppe ein Simulationsmodell in ABAQUS entwickelt.

Ziel Deiner Arbeit ist die Weiterentwicklung der bestehenden Simulation um ein viskoplastisches Materialmodell zur präziseren Berechnung der Eigenspannungen.

Dein Arbeitsplan:
- Einarbeitung in die bestehende Simulation
- Experimentelle Bestimmung von Eingangsdaten
- Weiterentwicklung des bestehenden Materialmodells
- Simulationsrechnung
- Verifikation der Berechnungsergebnisse
- Dokumentation

Deine Voraussetzungen:
- Interesse an den Themenbereichen Simulation und Laserschweißen
- Selbstständiges, zielorientiertes Arbeiten

Der exakte Rahmen der Arbeit wird im Vorfeld festgelegt. Dabei ist eine individuelle Abstimmung des zeitlichen Rahmens selbstverständlich. Wir bieten Dir ein spannendes und sowohl für die Industrie als auch die Forschung hochrelevantes Thema. Dabei wird Dich die hochmotivierte Arbeitsgruppe unterstützen und Dir so die Bearbeitung erleichtern.

Ansprechpartner
Simon Bölle, M.Sc. RWTH
Telefon: +49 241 80-28363
E-Mail: simon.boelle@ikv.rwth-aachen.de