Wiederverwendung von Polystyrolabfällen durch chemisches Recycling

Ziel Deiner Arbeit wird es sein, den Recyclingprozess von Polystyrol ganzheitlich zu betrachten und mit etablierten Recyclingsverfahren zu vergleichen.

Kunststoffkreislaufwirtschaft | Bild: PlasticsEurope

In der Kunststoffverarbeitung ist der Übergang von einer Linear zu einer Kreislaufwirtschaft angesichts von Klimawandel, Umweltverschmutzung, Bevölkerungswachstum und Ressourcenabhängigkeit sowohl ökologisch als auch ökonomisch erforderlich. Das chemische Recycling von Kunststoffabfällen umfasst die Aufspaltung der Makromoleküle in Einzelteile bis hin zu Monomeren, die direkt bzw. nach einer Reinigung wieder zur Kunststoffsynthese eingesetzt werden können. Polystyrol (PS) gehört zu den Polymeren, die sich bei der thermisch induzierten Depolymerisation wieder in ihre Monomere aufpalten lassen. Ziel des Forschungsprojektes ist die wirtschaftliche Nutzung von PS-Abfällen als Rohstoff für hochwertige neue Kunststoffprodukte im Rahmen eines chemischen Recyclings.

Ein wichtiger Faktor beim Recycling von Kunststoffabfällen ist die Wirtschaftlichkeit des Recyclingprozesses. Um dies beurteilen zu können, wird am IKV neben einer Machbarkeitsanalyse auch die anschließende Umsetzung des Forschungsprojekts bewertet. Ziel Deiner Arbeit wird es sein, den Recyclingprozess von Polystyrol ganzheitlich zu betrachten und mit etablierten Recyclingsverfahren zu vergleichen.

Das Forschungslabor umfasst:

  • Eine Recherche zu etablierten Recyclingsverfahren in der Industrie
  • Vergleich und Evaluierung zu bereits erzielten Ergebnisse im laufenden Forschungsprojekt am IKV

Wenn Du Interesse an einer Arbeit zum Recycling von Kunststoffen hast, melde Dich einfach bei mir.

Ansprechpartner/in
Philipp Schäfer, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-93809
E-Mail: philipp.schaefer@ikv.rwth-aachen.de