Materialeffizienz und Verschnittminimierung - Schlüssel zur kosteneffizienten Composite-Produktion

Fachtagung

IKV-Fachtagung: Materialeffizienz und Verschnittminimierung als Schlüssel für eine kosteneffiziente Composite-Produktion | Bild: IKV / Jacobs

Termin: 15. - 16. Mai 2019

In der Composite-Produktion sind die Wahl des Faserhalbzeugs und der Prozessschritt des Preformings von besonderer Bedeutung für das Leichtbaupotenzial und die Bauteilkosten. Für eine wirtschaftliche Composite-Produktion in größeren Stückzahlen liegt die Herausforderung darin, die Materialeffizienz zu steigern. Das kann durch Verschnittminimierung erreicht werden oder durch den zielgerichteten Materialeinsatz unter Ausnutzung der Anisotropie des Werkstoffs. Hierzu stehen heute eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zur Verfügung.

Nach wie vor dominieren zweidimensionale Halbzeuge die Produktion. Hier gibt es Ansätze zu verschnittoptimierten Konfektionier- und Umformverfahren. Neue Ansätze gibt es auch bei den endkonturnahen Preformingverfahren, bei denen vollständig auf textile Zwischenprodukte verzichtet wird. Zusätzlich kann das Leichtbaupotenzial durch die gezielte Faserablage entlang der Lastpfade im Bauteil gesteigert werden. Auch Ansätze zum werkstofflichen Recycling des Materialverschnitts oder die Verarbeitung von Recyclingmaterialien bieten ein hohes Potenzial zur Kostenreduktion.

Bei dieser Fachtagung stellen Experten aus Forschung und Praxis die wichtigsten Entwicklungen für eine kosteneffiziente Composite-Produktion vor. Sie bietet die Plattform, in einen Meinungs- und Erfahrungsaustausch zu treten und die verschiedenen Lösungen und Herausforderungen kontrovers zu diskutieren.

Themenschwerpunkte

  • Preformingtechnologien
  • Legetechnologien
  • Zuschnittdesign
  • Werkstoffliches Recycling

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