Internationalisierung von Forschung, Entwicklung, Ausbildung und Technologietransfer

Internationale Wissenschaftler

Das IKV freut sich über einen großen Zuwachs an internationalen Studierenden mit Promotionsabsicht. Sie verlassen ihre Herkunftsländer, beispielsweise Türkei, China und Iran, um die ausgezeichnete Ausbildung am IKV zu genießen. Hier stellen sich einige unserer internationalen Wissenschaftler persönlich vor und berichten von ihren Erfahrungen am IKV und ihren Plänen für die Zukunft:

Can Bakir ist seit 2006 in Deutschland und arbeitet seit Oktober 2015 in der AG „Digitale Bildverarbeitung/Qualitätssicherung“ im Bereich Extrusion.

Weshalb sind Sie nach Deutschland gekommen?
Nach meinem Abitur in meinem Heimatland bin ich erstmals für mein Studium nach Deutschland gekommen. Ein Studium oder eine Arbeitserfahrung im Ausland ist meiner Meinung nach eine wertvolle Herausforderung und ein wunderbares Abenteuer. Deutschland ist insbesondere für ein Ingenieurstudium die richtige Wahl.

Warum haben Sie sich für einen Auslandsaufenthalt am IKV entschieden?
Nach meinem Studienabschluss habe ich mich entschieden, weiterhin in Deutschland zu bleiben, da die wirtschaftliche und soziokulturelle Lage in Deutschland nun mal besser ist. In vielen anderen Ländern bekommt man als Doktorand keine volle Stelle und muss andere Möglichkeiten finden, sich die Promotion zu leisten. Die Stelle am IKV hat mich außerdem fachlich angesprochen.

Was macht das Arbeiten am IKV aus Ihrer Sicht aus?
Das IKV hat eine lange, etablierte Tradition für wissenschaftliche, aber gleichzeitig sehr praxisorientierte Forschung. Ich finde es außerdem faszinierend, dass sich die verschiedensten
Arbeitsgebiete an einem Institut zusammenfinden.

Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach der Promotion?
Mein langfristiger Plan ist in Deutschland weiterhin in diesem Arbeitsgebiet tätig zu sein. Jedoch würde es mich auch freuen, für ein paar Jahre in einem anderen Land andere (Arbeits-)Kulturen kennen zu lernen.

Jiuheng Chen ist seit 2010 in Deutschland und arbeitet seit 2014 am Institut für Kunststoffverarbeitung in Aachen.

Weshalb sind Sie nach Deutschland gekommen?
Ich bin damals fürs Masterstudium nach Deutschland gekommen, weil das Maschinenbaustudium hier eine hervorragende Kombination von Theorie, Fachwissen und Praxis anbietet. Es war mein Kindertraum, die Welt anzuschauen. Die Urfrage war, wie die Menschen auf der anderen Seite der Erde mit dem Kopf nach unten herumlaufen. Später wollte ich auch wissen, wie sie leben und denken.

Warum haben Sie sich für einen Auslandsaufenthalt am IKV entschieden?
Ich habe vor der Bewerbung recherchiert und mich dann bewusst entschieden. Zwei Faktoren waren für meine Wahl am wichtigsten: 1. Die breite thematische Aufstellung des IKV und 2. die industrienahe Forschung.

Was macht das Arbeiten am IKV aus Ihrer Sicht aus?
Forschung und immer neue Herausforderungen: Learning, learning, doing, doing, und manchmal einfach „learning by doing“. Planung & Management: Man lernt für die Projekte, für die eigene Arbeitsgruppe und für sich zu planen und zu managen.

Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach der Promotion?
Kurzfristig: Direkt nach der Promotion – wenn es so weit ist – würde ich ein Bierchen mit meinen Kollegen trinken: Ich werde die schönen 4,5 Jahre und die super Kollegen vermissen.
Mittelfristig: Ich möchte gerne in der Composite-Industrie in Deutschland bleiben. Aufgrund der immer intensiveren Kooperation zwischen Deutschland und China werde ich sicherlich den Weg zurück zum IKV finden.

Hamed Nokhostin ist seit September 2016 in der Abteilung Formteilauslegung und Werkstofftechnik tätig.

Weshalb sind Sie nach Deutschland gekommen?
Ich bin vor viereinhalb Jahren nach Deutschland gekommen, um hier weiter zu studieren. In Deutschland gibt es Fächer und Studiengänge, die super interessant sind. Darüber hinaus ist die Qualität des Studiums bei Postgraduierten viel höher im Vergleich zu meinem Heimatland.

Warum haben Sie sich für einen Auslandsaufenthalt am IKV entschieden?
Seit Beginn meines Masterstudiums war ich als HiWi am IKV tätig. Danach habe ich am IKV meine Masterarbeit geschrieben. Die Forschungsthemen und die Atmosphäre des Instituts haben mich dazu motiviert, mich am IKV zu bewerben, um hier als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu arbeiten und zu promovieren.

Was macht das Arbeiten am IKV aus Ihrer Sicht aus?
Es gibt viele Aspekte, die mir bei meiner Arbeit am IKV wichtig sind. Zum einen natürlich, an der Spitze der wissenschaftlichen und technischen Entwicklung mitzuarbeiten. Aber als Ausländer ist es für mich auch sehr wichtig, dass ich mich am IKV wohl und wie zu Hause fühle und die Gelegenheit finde, neue nette Freunde zu finden sowie die deutsche Kultur mehr und mehr kennenzulernen.

Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach der Promotion?
Ich liebe die Atmosphäre der Forschung und Lehre und möchte zukünftig in diesen Bereichen bleiben. Daher strebe ich nach meiner Promotion eine Habilitation an. Als Vision: Ich möchte in meinem Heimatland die Kunststofftechnik als einen neuen Studiengang entwickeln.

Dr.-Ing. Suveni Kreimeier

Abteilungsleiterin Formteilauslegung und Werkstofftechnik +49 241 80-28359 suveni.kreimeier@ikv.rwth-aachen.de

Haben Sie Fragen zur Internationalisierungsstrategie des IKV? Dann freue ich mich auf Ihren Anruf oder Ihre Nachricht.

28. Februar - 1. März 2018
Eurogress Aachen
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