Steigerung der Produktionsgeschwindigkeit in der FVK-Profilherstellung

Ermögliche Kosteneinsparungen durch Prozessoptimierung

FVK-Profile erfüllen höchste Leichtbauanforderungen | Bild: FAZ

Thema der Arbeit
Überall dort, wo Bauteile mit höchster Belastbarkeit zusammen mit geringstem Gewicht benötigt werden, finden faserverstärkte Kunststoffe (FVK) ihren Einsatz. Das Pultrusionsverfahren ist ein weit verbreiteter Prozess zur Herstellung von hochbelastbaren FVK-Profilen für das Baugewerbe (z. B. Bewehrungsstäbe, Fensterrahmen), die Luftfahrt oder den Sport- und Freizeitsektor (z. B. Verstärkungsstreben in Flugzeugflügeln). Der moderne Segelflug wäre beispielsweise ohne das Pultrusionsverfahren undenkbar. Die Verarbeitung von hochreaktiven Kunststoffen in Injektionsboxen zur Einbettung der Fasern ermöglicht dabei die Erhöhung der Produktionsgeschwindigkeit im Prozess, wodurch die Herstellungskosten von Bauteilen sinken.

Die Arbeit wird in dieser Arbeitsgruppe verfasst
Die Arbeitsgruppe führt umfangreiche Untersuchungen zum Benetzungsverhalten von Fasern mit reaktiven Kunststoffen in Injektionsboxen durch, um diese für den industriellen Einsatz tauglich zu machen. Nach einer tiefgehenden Analyse an einem rechteckigen Profilquerschnitt soll nun die Komplexität schrittweise erhöht werden, um damit die Grundlage für die Erhöhung der Prozessgeschwindigkeit durch den Einsatz von Injektionsboxen in der Industrie zu ermöglichen.

Das könnten deine/eure Aufgaben sein:

  • Sammeln von Erfahrungen zum Füllverhalten von Injektionsboxen anhand von praktischen Versuchen im industrienahem Umfeld
  • Systematische Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Prozessparametern im Pultrusionsverfahren und dem Füllverhalten der Injektionsbox

Das sind deine/eure Benefits:

  • Selbstständige Arbeit mit intensiver Betreuung
  • Individuelle Abstimmung von Aufgabenstellung und Zeitrahmen nach eigenen Interessen
  • Experimentelle Arbeit an modernen Industrieanlagen
  • Verknüpfung von theoretischem Wissen mit praktischen Versuchen

Wir würden uns freuen, wenn du in diesem interessanten und zukunftsträchtigen Forschungsfeld mit uns zusammenarbeiten möchtest!

Dein/euer Ansprechpartner:
Robert Müller, M.Sc.
Telefon: +49 241 80-28330
E-Mail: robert.mueller@ikv.rwth-aachen.de